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Bunte Tomaten

Von „Green Zebra“ über „Gold Nugget“ bis „Tigerella“: Das bunte Fruchtgemüse mit den exotischen Namen kommt nicht nur gut an, es lässt sich auch attraktiv präsen[-]tieren und bietet eine reiche Vielfalt an Aromen.
14.06.2018 vonGudrun Ambros
Von „Green Zebra“ über „Gold Nugget“ bis „Tigerella“: Das bunte Fruchtgemüse mit den exotischen Namen kommt nicht nur gut an, es lässt sich auch attraktiv präsen[-]tieren und bietet eine reiche Vielfalt an Aromen.

Green Zebra heißen so, weil sie sich in reifem Zustand grün-gelb geflammt zeigen.
Sie sind mittelgroß, saftig, schmecken intensiv würzig und leicht salzig.

Poire jaune bedeutet so viel wie birnenförmige Gelbe. Die intensiv gelben, dünnhäutigen Leichtgewichte bringen viel Süße und wenig Säure auf die Zunge.

Gold Nugget Yellow Cherry, eine leuchtend gelbe Kirschtomate, enthält sehr wenig Kerne und bietet süßes, ausgewogenes, aber kräftiges Aroma.

Tigerella präsentiert sich rot mit gelben Streifen. Ihre mittelgroßen Früchte mit fester Schale versprechen eine gute Süß-sauer-Balance.

Cherry Brown Berry produziert dunkelbraune Früchte mit einem Durchmesser von 2,5 Zentimetern. Diese Cocktailtomate schmeckt sehr süß.

Orange Berry ist eine leuchtend orange-glänzende Kirschtomate. Saftig, mit Biss, milder Säure und extrem viel Süße.

5 Tipps zu Lagerung und Verkauf

  • Süditalien und Spanien liefern das ganze Jahr über Bio-Tomaten nach Deutschland. In den Sommermonaten zwischen Juni und September dominieren Importe aus den Niederlanden. Heimische Ware gibt es naturgemäß nur im Sommer, sie allein könnte den Hunger der Deutschen nach ihrem Lieblingsgemüse nicht decken.
  • Die gesamte Lagerzeit für Tomaten beträgt maximal 14 Tage. Sie sollten zwischen 8 und 12 Grad und bei 80 bis 85 Prozent Luftfeuchte aufbewahrt werden. Unter Ethyleneinfluss reifen sie nach und sie geben selbst Ethylen ab. Die Nachbarschaft zu empfindlichem Obst und Gemüse sollte man deshalb meiden.
  • Schädlinge werden im Bio-Tomaten-Anbau durch Parasiten wie Schlupfwespen und Räuber wie Raubwanzen oder Gallmücken in Schach gehalten. Pilzkrankheiten werden durch gute Durchlüftung und Anbau im Gewächshaus eingedämmt, lassen sich aber nicht immer verhindern und mindern die Ernte.
  • Rote Tomaten bekommen Farbe durch den Farbstoff Lycopin. In gelben und orangefarbenen Tomaten gibt ein anderes Carotinoid, das Beta-Carotin, den Ton an. Braune Tomaten enthalten noch etwas Chlorophyll, das, mit rotem Farbstoff gemischt, braun ergibt, in Kombination mit gelbem Farbstoff entsteht grün.
  • Grüne Farbe am Stängelansatz und bei unreifen Tomaten zeigt an, dass das Fruchtgemüse Solanin enthält, ein giftiger Bitterstoff, der die Pflanze vor Fraßfeinden schützt. Geringe Mengen sind für den Menschen unbedenklich. Sicherheitshalber sollten aber die grünen Stellen ausgeschnitten und bevorzugt reife Tomaten verzehrt werden.

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