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Bio im Test

Auffälligkeiten bei Bio-Basmati-Reis

Beim Bio-Basmatireis gab es von der Stiftung Warentest zweimal mangelhaft wegen Spuren eines Begasungsmittels.

05.09.2018 vonLeo Frühschütz

Beim Bio-Basmatireis gab es von der Stiftung Warentest zweimal mangelhaft wegen Spuren eines Begasungsmittels.

Getestet wurden 8 Bio-Produkte und 23 konventionelle. Mit „gut (2,4)“ ist der weiße Basmatireis von Davert ganz vorne mit dabei. Als eines von nur drei Produkten schnitt es in der Sensorik „sehr gut“ ab. Der weiße Reis von Alnatura bekam die Note „befriedigend (2,8)“, Bio Company

folgte mit „befriedigend (3,1)“ und lag damit ebenfalls im Mittelfeld.

Fünfmal untersuchte die Stiftung Vollkornreis, alles in Bio-Qualität. Rapunzel kam auf „befriedigend (2,8)“, basic auf „befriedigend (2,9)“ und Davert auf „befriedigend (3,5)“. Alnatura und dm

bekamen die Note „mangelhaft (5,0)“. Grund für die Abwertung waren

Rückstände des Begasungsmittels Phophan, das für Bio-Produkte nicht

erlaubt ist. Alnatura schreibt dazu,

dass das das Mittel nicht angewandt worden sei: „Spuren von Phosphan

können jedoch mitunter auch unbeabsichtigt auf Bio-Lebensmittel gelangen

– beispielsweise durch Stäube, wenn der Bio-Reis in Fahrzeugen oder

Überseecontainern transportiert wird, die auch für konventionelle

Lebensmittel genutzt werden.“

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