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Wiederwahl

Jan Plagge bleibt Präsident von IFOAM Organics Europa

Der Bioland-Präsident leitet für drei weitere Jahre die Dachorganisation der Erzeuger, Verarbeiter und Händler ökologischer Lebensmittel in Europa. Neben der Agrar- und Ernährungspolitik wird sich Plagge insbesondere mit dem Thema neue Gentechniken in der Pflanzenzüchtung beschäftigen.

01.07.2020 vonRedaktion

Jan Plagge: „Sehr dankbar, die IFOAM Organics Europe in dieser wichtigen Zeit als Präsident vertreten zu dürfen.“

Der Bioland-Präsident leitet für drei weitere Jahre die Dachorganisation der Erzeuger, Verarbeiter und Händler ökologischer Lebensmittel in Europa. Neben der Agrar- und Ernährungspolitik wird sich Plagge insbesondere mit dem Thema neue Gentechniken in der Pflanzenzüchtung beschäftigen.

Bioland-Präsident Jan Plagge ist als Präsident von IFOAM Organics Europe (vormals EU-Gruppe der IFOAM) wiedergewählt worden. In der konstituierenden Sitzung wurde ihm nach seiner vergangenen zweijährigen Amtszeit erneut das Vertrauen ausgesprochen. In der Generalversammlung am Dienstag wurden ebenfalls die weiteren acht Mitglieder des Boards gewählt, teilte der Verband am Mittwoch mit.

„Ich bin sehr dankbar für dieses Vertrauen der europäischen Biobewegung, die IFOAM Organics Europe in dieser wichtigen Zeit als Präsident vertreten zu dürfen“, sagte Plagge. Nicht nur übernimmt Deutschland ab Juli die EU-Ratspräsidentschaft; auch die Umsetzungsschritte der Farm-to-Fork-Strategie und die Reform der gemeinsamen EU-Agrarpolitik werden die europäische Politik in den nächsten Monaten und Jahren bestimmen.

„Mit der Farm-to-Fork-Strategie rückt die EU den Ökolandbau sowie Herstellung und Handel von Biolebensmitteln in den Mittelpunkt der Transformation der europäischen Ernährungspolitik“, sagte Plagge. „Damit wachsen sowohl die Erwartungen als auch unsere Verantwortung gegenüber der europäischen Biobewegung, die Politik bei der Erreichung der gesetzten EU-weiten Ziele zu unterstützen und ins Tun zu kommen.“

Neben der Agrar- und Ernährungspolitik wird das Thema neue Gentechniken in der Pflanzenzüchtung eine wichtige Rolle in der kommenden dreijährigen Amtszeit spielen, betonte Plagge während der Generalversammlung. Wichtig sei es, die Integrität gentechnikfreier Lebensmittel in der EU sicherzustellen, den Landwirten Wahlfreiheit zu ermöglichen und eine durchgehende Kennzeichnung und Risikovorsorge auch für neuere gentechnische Verfahren beizubehalten.

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