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Naturkosmetik im Test

Schwermetall in der Wimperntusche

Auf natürliche Weise lassen sich Wimpern nur bedingt aufbrezeln, stellt die Stiftung Warentest fest. In einem getesteten Naurkosmetik-Mascara steckte zudem Arsen.

Stftung Warentest hat 14 Volumen-Mascara gekauft, ausprobiert und ins Labor geschickt. Die Wimperntusche von Lavera bekam die Note „befriedigend (3,0)“, die von Sante „ausreichend (3,8)“. Bei beiden Produkten kritisierte die Stiftung, dass sie das Volumen nur „befriedigend“ vergrößern würden. Das traf auch auf drei konventionelle Tuschen zu. Doch die meisten Produkte vergrößerten die Wimpern deutlich besser.

Bei Sante kam hinzu, dass das Labor Arsen als Verunreinigung nachwies – in einer Konzentration, die laut Testleitung über dem Orientierungswert des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit lag. Allerdings bestehe kein Gesundheitsrisiko, da Mascara nur in kleinen Mengen verwendet und Haut und Auge kaum mit der Farbe in Berührung kämen. „Verunreinigte Rohstoffen, etwa Farbpigmente“ nannte die Stiftung als mögliche Quelle der Belastung.

Einmal Arsen und zweimal Naphtalin fand das Labor in konventionellen Produkten. Nach Mineralölrückständen (MOSH und MOAH) hatte die Stiftung nicht suchen lassen. (leo)

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