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Mineralwasser-Streit

Neumarkter Lammsbräu geht in Berufung

Das Landgericht Frankfurt hat die Klage von Neumarkter Lammsbräu gegen Danone und SGS Fresenius abgewiesen. Der Bio-Pionier hat angekündigt, in Berufung zu gehen.
17.09.2019 vonLeo Frühschütz
Das Landgericht Frankfurt hat die Klage von Neumarkter Lammsbräu gegen Danone und SGS Fresenius abgewiesen. Der Bio-Pionier hat angekündigt, in Berufung zu gehen.

Neumarkter Lammsbräu hatte im Dezember letzten Jahres stellvertretend für die von den Bioverbänden Demeter, Naturland, Bioland, Biokreis und BNN unterstützte Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. sowie zahlreiche mittelständische Mineralbrunnen Klage eingereicht. Grund ist u.a. die Verwendung des Labels „Natürlich Bio“ und des von Fresenius an seine Kunden verliehenen Labels „Premiummineralwasser in Bio-Qualität“ beim Danone-Produkt Volvic. Beide Labels und die damit ausgezeichneten Produkte weisen nach Ansicht verschiedener Bio-und Mineralwasserexperten, die hierzu von Neumarkter Lammsbräu befragt wurden, eine Reihe von Defiziten, die in klarem Widerspruch zu den Anforderungen der BGH-Entscheidung „Biomineralwasser“ aus dem Jahr 2012 und zu Verbrauchererwartungen stünden.

Johannes Ehrnsperger, Inhaber und Geschäftsführer Neumarkter Lammsbräu: „Wir sind aus der Vergangenheit schon gewohnt, dass es beim Schutz der Verbraucher und der Bioprinzipien vor Gericht öfter in die nächste Instanz gehen muss. Wer Bio wirklich ernst nimmt, muss sich deshalb nicht nur nachhaltig für höchste Lebensmittelqualität und den Umweltschutzeinsetzen, sondern auch beim Thema Verbraucherschutz einen langen Atem haben.“

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