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Hochwasserkatastrophe

BNN setzt sich für Flutopfer ein

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren wirbt für Spenden an die „Aktion Deutschland Hilft“. Unter einer Krisentelefonnummer nimmt der Bio-Dachverband Anrufe hilfesuchender Mitglieder entgegen.

20.07.2021 vonKatrin Muhl

Dorfzentrum von Monreal im Elz-Hochwasser

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren wirbt für Spenden an die „Aktion Deutschland Hilft“. Unter einer Krisentelefonnummer nimmt der Bio-Dachverband Anrufe hilfesuchender Mitglieder entgegen.

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) hat sich in einem Schreiben an seine Mitglieder gewendet, um von den Hochwasserkatastrophen in Deutschland betroffenen Unternehmen Unterstützung anzubieten. „Wir haben diverse Rückmeldungen erhalten und bisher nur von Mitgliedsunternehmen, die zwar in den betreffenden Regionen ansässig sind, aber zum Glück von der Flut verschont blieben“, sagte BNN-Pressesprecher Hans Kaufmann am Montag.

Unter einer Krisentelefonnummer bietet der Verband seinen Mitgliedern ein offenes Ohr und Hilfe beim Lösen von Problemen, die mit der Flut zusammenhängen. „Wir haben somit vorgesorgt, damit wir auch als Verband schnell identifizieren können, wo wir konkret Unterstützung bieten können“, heißt es beim BNN.

In dem Schreiben, das dem BioHandel vorliegt, ruft der BNN seine Mitglieder auch zur Spende auf. Der Verband empfiehlt eine Überweisung an das zentrale Spendenkonto der „Aktion Deutschland Hilft“, die der BNN laut eigenen Angaben auch selbst unterstützt. „Wer die von dieser Katastrophe Betroffenen direkt unterstützen möchte, kann das natürlich persönlich im Netzwerk tun“, teilt Kaufmann mit.

Zur Höhe der eigenen Spende macht der BNN keine Angaben. „Uns ist es ein Anliegen den Betroffenen zu helfen, uns geht es hier nicht um Profilierung und nicht darum einen Spendenwettbewerb zu starten“, so Kaufmann.

BNN-Geschäftsführerin Kathrin Jäckel äußerte sich dem BioHandel gegenüber bestürzt über die verheerenden Auswirkungen der Flutkatastrophen: „Besonders die hohe Zahl der Todesopfer macht uns sehr betroffen. Wir wünschen den Angehörigen ganz viel Kraft in dieser schwierigen Situation. Viele Betroffene der Flut bangen zudem um ihre Existenz, weil sie Haus und Hof verloren haben. Deshalb benötigen diese Menschen jetzt schnelle und unbürokratische Hilfe. Die große Hilfsbereitschaft stimmt aber bereits hoffnungsvoll. Daher gilt ein besonderer Dank all den Hilfskräften, die in dieser Situation Großartiges leisten.“

Spenden

Die großen Hilfsorganisationen Deutschlands haben ein zentrales Spendenkonto eingerichtet:

Stichwort: „Hochwasser Deutschland“

IBAN:
DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft)

Spendenhotline:
0900 55 102030 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk höher)

Charity SMS:
SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden

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