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Bioland-Käse bei Lidl

Schnittkäse mit dem Bioland-Siegel gibt es nun auch bei Lidl zu kaufen. Das bestätigte der Discounter auf Anfrage von bio-markt.info.

Schnittkäse mit dem Bioland-Siegel gibt es nun auch bei Lidl zu kaufen. Das bestätigte der Discounter auf Anfrage von bio-markt.info: „Den Bioland-Käse in den Sorten „Geräuchert“, „Natur“ und „Gouda“ führen wir aktuell in Teilen von Deutschland in unserem Sortiment.“ Weitere Angaben zur künftigen Sortimentsgestaltung wollte Lidl „aus Wettbewerbsgründen“ nicht machen.

Hergestellt wird der Biokäse BMI BioBauern von der Bayerischen Milchindustrie eG (BMI). „BMI als Bioland-Lizenzpartner hat diesen Vertriebsweg für seine Herstellermarke gewählt. Es besteht jedoch kein Vertragsverhältnis zwischen Bioland und Lidl“, stellt Gerald Wehde, Pressesprecher des Verbandes, klar. „Bioland arbeitet mit seinen Partnern in Herstellung und Handel an qualitätsorientierten Vermarktungsstrategien. Preisdumping gehört nicht dazu“, so Wehde.

BMI ist eine vor 60 Jahren gegründete Molkereigenossenschaft, die von 54 Betrieben mit Bio-Milch beliefert wird. Sie ist nach eigenen Angaben einer der größten Molkenpulverhersteller Deutschlands und im Bereich Bio-Molkenderivate einer der größten Anbieter weltweit. Daneben produziert die Genossenschaft Frischprodukte wie beispielsweise Joghurts, Butter und Sahne sowie Käse wie Schnitt- und Hartkäse, Mozzarella und Edelpilzkäse.

Kommentare

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war of warships fangirl

Sind die Produkte aus Rohmilch oder aus pasteurisierter Milch?

man darf mehr als gespannt sein, zu welchen Preisen der Käse angeboten wird. Plastik ist auf jeden Fall inklusive.
Wenn, was zu befürchten ist, der Käse verramscht wird, dann sollte man vielleicht die Siegelvergabe überdenken odr z.B. das Kriterium "Fair" wie bei Slow Food einführen. Dann gäbe es solchen Wildwuchs nicht. Dr. Richard Bartels

Sehr geehrter Herr Dr. Bartels,

bei der Einführung von BIO-Artikeln in den Discountern steht meiner Meinung nach weniger die Nachhaltigkeit als vielmehr die Idee BIO auch für Klein- und Mittelverdiener bezahlbar zu machen im Vordergrund.

Gesunde Ernährung sollte nicht nur ein Privileg der großverdienenden Minderheit sein!

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Wiedenmann

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