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Die jüngere Generation ist mehr online als offline. Mit diesem Verhalten sollten sich Bio-Einzelhändler frühzeitig auseinandersetzen, wenn ihr Geschäft auch in Zukunft erfolgreich laufen soll.

11.01.2021 vonBernd Schüßler

Die jüngere Generation ist mehr online als offline. Mit diesem Verhalten sollten sich Bio-Einzelhändler frühzeitig auseinandersetzen, wenn ihr Geschäft auch in Zukunft erfolgreich laufen soll.

Vor kurzem hat ein Google-Manager auf dem Deutschen Handelskongress die gewagte These vertreten: „Online wird verschwinden“.

Wir kennen es fast alle, dass wir sagen: „Das schau ich mal im Internet nach“. Halt dann, wenn ich mal wieder online bin. Nach Meinung des Google-Managers gehört dies heute schon der Vergangenheit an. Beziehungsweise insbesondere jüngere Menschen denken so nicht mehr.

Vielmehr – und das kann man gut finden oder nicht – ist es zunehmend so, dass „Online sein“ der Normalzustand ist, der nicht mehr wahrgenommen wird. Besonders jüngere Menschen haben immer ihr Smartphone dabei und sind ständig online. „Offline sein“ dagegen ist eine Situation, die man aktiv schaffen muss.

Diese neue Normalität dürfte die Handelslandschaft radikal verändern. Corona hat diese Entwicklung, die ohnehin schon im Gange war, beschleunigt.

Viele Händler und Hersteller ohne durchdachte Digitalisierungsstrategie werden sicher noch einige Jahre gute Geschäfte machen. Besonders im Bio-Fachhandel sind es Verbraucher ab 40+ und 50+, die den Hauptumsatz in den Laden bringen. Und die sind noch nicht ständig online.

Bernd Schüßler

Nachhaltige Unternehmenskommunikation
Marketingagentur und Unternehmensberatung

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79102 Freiburg

Tel.: (0761) 20899838
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