Biohandel

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18. Marktgespräch am 13.02.2024 auf der Biofach 2024

Wie geht 30 % Bio bis 2030 im Handel?

Beim 18. Marktgespräch der BioHandel Akademie am 13.02.2024 auf der Biofach zeigen die Geschäftsführenden von Tegut, Landwege und BioKaiser beispielhaft, wie „Bio 30/30“ erreicht werden kann.

Hersteller und Handel arbeiten entlang der Wertschöpfungskette angesichts ökologischer und geopolitischer Krisen an der nachhaltigen Transformation der Lebensmittelwirtschaft. Die biologische Wirtschaftsweise – kontrolliert und garantiert durch das staatliche Bio-Siegel – leistet dabei einen wesentlichen, richtungsweisenden Beitrag. Die BioHandel Akademie unterstützt Hersteller und Handel mit medialen Angeboten, das von der Regierungskoalition gesetzte Ziel „30 % Bio bis 2030“ zu erreichen.

Das 18. Marktgespräch am 13. Februar 2024 auf der Biofach (16:30 – 17:30 Uhr, NCC Ost, Ebene 2, Saal Kiew) ist die Fortsetzung des Marktgesprächs von der Anuga. Dort wurde mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, mit den Vorsitzenden der großen Bio-Anbauverbände, dem Rheingold-Institut, einer bioaffinen Edeka Kauffrau und dem Bund Ökologischen Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) diskutiert, ob und wie die politische Vorgabe „Bio 30/30“ zu erreichen ist.

Auf der Biofach, der Weltleitmesse für Bioprodukte in Nürnberg, legt die Biohandel Akademie den Fokus auf Hersteller und Händler. Mit Beispielen aus der Praxis soll dieses Marktgespräch Mut machen und Wege aufzeigen, wie der Handel mit mehr Bio-Produkten die Transformation der Lebensmittelwirtschaft unterstützen kann.

Die Gäste beim 18. BioHandel-Marktgespräch

  • Thomas Gutberlet, Geschäftsführer Tegut
  • Tina Andres, Vorständin EVG Landwege
  • Volker Schmidt-Sköries, Gründer und Geschäftsführer BioKaiser
  • Dr. Karl Kempkens, Referatsleiter ökologische Lebensmittelwirtschaft im BMEL

Thomas Gutberlet von Tegut wird berichten, wie man in über 300 Märkten schon heute sogar mehr als 30 % Bio erfolgreich anbieten kann. Tina Andres von Landwege stellt mit „Bio aus nächster Nähe“ eine regional verankerte Erzeuger- und Handelsform vor. Landwege ist eine Genossenschaft mit 5 großen Bio-Märkten in Lübeck und Bad Schwartau und ca. 30 regionalen Mitgliedshöfen, die täglich frische Bio-Produkte in die Märkte liefern. Volker Schmidt-Sköries, er möchte mit eigenen Worten „richtig gutes Brot backen und außerdem ein kleines bisschen die Welt verändern“, bedient unter dem Markennamen BioKaiser 26 eigene Verkaufsstellen und 140 Handelspartner im Rhein-Main-Gebiet mit handwerklich hergestelltem Brot und Backwaren.

Während Tegut, Landwege und BioKaiser beispielhaft zeigen, wie „Bio 30/30“ erreicht werden kann, fasst Dr. Karl Kempkens, Referatsleiter ökologische Lebensmittelwirtschaft im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), mit Blick auf die aktuelle Bio-Strategie 2030 zusammen, mit welchen Maßnahmen das Ministerium Hersteller und Handel auf dem Weg zu 30 % Bio bis 2030 unterstützt und fördert.

Ulrike Fiedler vom Fachmagazin BioHandel: „Mit dem 18. Marktgespräch möchte die BioHandel Akademie durch drei exemplarisch vorgestellte Leuchtturm-Betriebe zeigen, dass und wie die nationale Bio-Strategie aus dem BMEL geeignet ist, 30 % ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft bis 2030 in die Fläche zu bringen“.

Ihre Anmeldung zum 18. Marktgespräch "Wie geht 30 % Bio bis 2030 im Handel?"

Kommentare

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Michael.Schmitz

Ich weiß leider weder wann die Veranstaltung ist (Uhrzeit) noch wie lange sie dauert

Redaktion BioHandel

Hallo Herr Schmitz,
danke für Ihre Nachricht.
Das Marktgespräch findet am Dienstag, 13. Februar 2024 von 16:30 bis 17:30 Uhr hier statt: Biofach, NCC Ost, Ebene 2, Saal Kiew. Steht jetzt auch im Text. :)
Herzliche Grüße
Die Redaktion

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