Biohandel

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Steckbrief

Tomaten: Vielfalt in hoher Qualität

Sie sind der Gemüsefavorit der Deutschen: In Bio-Qualität liefern Tomaten mehr Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe und sind in einer enormen Vielfalt verfügbar.

Runde Tomaten

Der Klassiker schmeckt dezent, leicht säuerlich und hat einen höheren Wasseranteil als andere Tomaten. Ein Allrounder, der pur, zum Salat, als Saft, in Suppen oder Gemüsegerichten und auch gegrillt genossen wird.

Längliche Tomaten

Flaschen-, Pflaumen-, Roma- oder Eiertomaten haben eine festere Haut, festeres Fruchtfleisch und weniger Saft. Damit sind sie ideal zum Einmachen oder Trocknen, und sie zerfallen weniger beim Schneiden für einen Salat. Ihr Aroma ist würzig und süß.

Fleischtomate

Die Riesen unter den Tomaten präsentieren sich oft gefurcht. Sie werden später reif, bringen festeres Fruchtfleisch, weniger Wasser und Samen sind mild, mit wenig Säure. Sie eignen sich besonders zum Füllen, Kochen, Grillen, für Sandwiches oder Burger.

Mini-Tomaten

Miniformate, Cocktail-, Kirsch-,oder Cherrytomaten genannt, schmecken süß und fruchtig, sind dekorativ auf Spießchen, mundgerechtes Snackfood, passen aber auch perfekt zu gekochten, Grill-und Schmorgerichten. Sie werden oft als Rispentomaten am Stengel verkauf.

Alte Sorten

Der Bio-Landbau hat die Wiederentdeckung alter, samenfester Tomatensorten angestoßen. Das hat ihre Angebotsvielfalt enorm gesteigert: Heute stehen gelbe, grüne, violette und fast schwarze, aber auch gestreifte Tomaten zum Verkauf – nicht nur rund und oval, sondern auch gefurcht und birnenförmig.

Tipps zu Lagerung und Verkauf

Von Ende April bis Ende Oktober ist deutsche Ware auf dem Markt. Doch Bio-Tomaten sind ganzjährig lieferbar, den größten Teil des Angebots stemmen Importe. Sie stammen vorwiegend aus Spanien, zu geringen Mengen aus Italien und den Niederlanden.

Auch Bio-Tomaten werden fast immer unter Folie oder Glas gezogen, allerdings auf Erde und nicht auf Steinwolle. Das Fruchtgemüse wächst ohne chemisch-synthetische Pestizide oder Düngemittel, die die Umwelt belasten und deren Herstellung reichlich Energie kostet.

Je nach Sorte und Reifegrad lagern Tomaten ein bis sechs Wochen: ausgereift bei 10 bis 14 °C, noch nicht ausgereift bei 12 bis 16 °C. Kühlere Temperaturen schaden dem Geschmack. Tomaten produzieren das Reifegas Ethylen und reifen nach.

Es ist ein Mythos, dass Tomaten Solanin enthalten. Stattdessen steckt in den unreifen, grünen Früchten das Glykolalkaloid Tomatin, aber davon so wenig, dass wir auch grüne Tomaten bedenkenlos essen können.

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