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Bio im Test

Bio macht den Hund nicht satt

Jedes Jahr das Gleiche: Die Stiftung Warentest überprüft Hundefutter und die Bio-Produkte rangieren hinten in der Tabelle, auch weil sie die Nährstoffempfehlungen nicht einhalten.

21.04.2022 vonRedaktion

Beim Bio-Hundefutter besteht noch Nahholbedarf.

Jedes Jahr das Gleiche: Die Stiftung Warentest überprüft Hundefutter und die Bio-Produkte rangieren hinten in der Tabelle, auch weil sie die Nährstoffempfehlungen nicht einhalten.

22 Hunde-Nassfutter, darunter zwei Bio-Produkte, hat die Stiftung Warentest getestet. Alle waren als Alleinfutter ausgewiesen, müssen den Hund also ohne weitere Zufütterung mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen. Weil die Yarrah Paté mit Huhn und Truthahn und das Bio-Huhn mit Kürbis & Zucchini von Wildes Land das nicht schafften, gab es nur die Noten „ausreichend (3,6)“ und „ausreichend (4,0)“.

Bei Yarrah stellte die Stiftung fest, dass das Bio-Futter insgesamt einen guten Nährstoffmix liefere, beanstandete aber „zu wenig Magnesium“ und dass es Fütterungsempfehlungen nur für Tiere bis 12 Kilogramm gebe. „Mit Abstand teuerstes Produkt“, stand noch in der Testtabelle.

Bei Wildes Land hieß es: „Das Bio-Futter enttäuscht bei der Nährstoffversorgung: Es liefert zu wenig Jod sowie Vitamin B1. Einige Nährstoffe wie Zink und Kupfer sind knapp bemessen. Angaben auf der Dose schlecht lesbar“. Die vier „sehr guten“ Testsieger waren alle Eigenmarken der Handelsketten.

Die Stiftung Warentest bewertete dieses Mal auch die Recyclingfähigkeit der Verpackung. Weißblech „sehr gut“, Alu- und Kunststoffschale „gut“. Allerdings fehlten bei den meisten Produkten die Recyclinghinweise. (leo)

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