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Bio im Test

Veggie-Hack mit Mineralöl

Ökotest hat veganen Hackfleischersatz ins Labor geschickt und in vielen Produkten Mineralölbestandteile gefunden. Auch in Bio-Hack.

01.03.2021 vonLeo Frühschütz

Auch die konventionellen Hackfleisch-Ersatzprodukte waren laut Ökotest durchgehend mit MOSH belastet.

Ökotest hat veganen Hackfleischersatz ins Labor geschickt und in vielen Produkten Mineralölbestandteile gefunden. Auch in Bio-Hack.

20 mal Veggie-Hack, davon 11 mal bio, hatten die Ökotester eingekauft und analysieren lassen. Das Seitan-Hack von Bertyn und das Tofu-Hack von Lord of Tofu waren unter den wenigen Produkten mit der Note „gut“. Das Veggie-Hack von Nagel und die Sonnenblumen Bolognese der Sunflower Family bekamen die Note „ausreichend“. Aus Sicht von Ökotest waren die Mineralölbestandteile (MOSH) und der Salzgehalt „erhöht“.

Vianaa Veggie-Hack bewertete Ökotest mit „ungenügend“. Reichlich Salz und „stark erhöhte“ MOSH-Gehalte waren der Grund dafür. Wobei Ökotest bereits Gehalte von 4 Milligramm je Kilogramm als „stark erhöht“ wertet. Als mögliche Eintragsquellen nannte das Magazin die pflanzlichen Öle in der Zutatenliste. Aber auch die verwendeten Kunststoffverpackungen können Mineralölbestandteile an den Inhalt abgeben.

Den Geschmack haben die Ölspuren nicht beeinflusst. Die Sensoriknote lautete bei allen Bio-Produkten as dem Fachhandel „sehr gut“.

Auch die konventionellen Produkte waren durchgehend mit MOSH belastet. Da sie oft noch Aromen enthielten und viel Salz war die Bewertung im Schnitt noch etwas schechter.

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