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Weißbrot

Luftig, locker, mild-aromatisch und leicht verträglich – Weißbrot hat seine Vorzüge,denen sich auch Bio-Bäcker nicht verschließen. Zumal es in verschiedenen Formen und Rezepturen hergestellt werden kann. Die Kunden wissen das zu schätzen.
14.01.2016 vonGudrun Ambros
Luftig, locker, mild-aromatisch und leicht verträglich – Weißbrot hat seine Vorzüge,denen sich auch Bio-Bäcker nicht verschließen. Zumal es in verschiedenen Formen und Rezepturen hergestellt werden kann. Die Kunden wissen das zu schätzen.

Stuten Weizenbrot mit hohem Fettanteil, als Laib oder in Kastenform gebacken. Oft gehört auch Zucker zu den Zutaten. Typisches Backtriebmittel ist hier die Hefe. Ein mürbes, helles Brot mit heller, aromatischer Kruste.

Baguette Stangenförmiges Weizenbrot französischen Ursprungs. Die Krume innen hell, elastisch und grobporig, die Kruste außen dick und knackig.

Ciabatta Längliches und flach geformtes Weizenbrot. Typische Teigzutat der Brotspezialität aus Italien ist das Olivenöl. Außen kross, innen saftig und grobporig.

Toastbrot Kastenförmiges Brot mit feiner Krume und dünner, weicher Kruste. Butter oder ein anderes
Fett macht die Krume mürbe und sorgt dafür, dass das Brot beim Toasten nicht zu trocken und hart wird. Eine Prise Zucker im Teig verfeinert das Röstaroma.

Fladenbrot Meistens rund und sehr flach. Manche, wie die indischen Chapati oder das jüdische Matzen, werden nur aus Mehl, Salz und Wasser zubereitet. Pita oder Pide gehen etwas auf, weil ihr Teig Hefe enthält.

5 Tipps zu Lagerung und Verkauf

  • Die Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuchs setzen Weißbrot gleich mit Weizenbrot – einem Brot also, das zu mindestens 90 Prozent mit Weizenmehl gebacken wurde. Oft wird bei der Produktion feines Mehl mit niedriger Typenzahl verwendet.
  • Bio-Bäcker backen Weißbrot auch mit Auszugsmehl. Das liefert unter anderem Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe, allerdings weniger als Vollkornbrot, und es sättigt nicht so anhaltend. Dafür ist es leichter verdaulich und für empfindliche Mägen leichter verträglich.
  • Bio-Bäcker benötigen noch größeres handwerkliches Können, weil sie auf eine Vielzahl an Zusatzstoffen verzichten. Enzyme etwa, die den Teig elastischer machen oder solche, die dem Brot mehr Volumen geben, sind bei deutschen Bio-Verbänden nicht erlaubt.
  • Glyx-Brot wird mit Ballaststoffen wie Kleie oder Apfelpektin angereichert, um länger satt zu machen. Eine simple Alternative: Vollkornbrot. Das enthält ohnehin mehr Ballaststoffe, weil dem Vollkornmehl Keimling und Schale nicht abgenommen wurden.
  • Glutenfrei, laktosefrei, ohne Jod, vegan, koscher – Kunden haben heutzutage viele Bedürfnisse. Gut, wenn die Informationen schon auf dem Schild im Brotregal notiert sind. Ansonsten hilft eine Liste weiter, die für jedes Brot die Besonderheiten und Zutaten aufführt.

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