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Steckbrief

Diese Zahnpflege-Produkte sind sinnvoll

Für die Mundhygiene gibt es von Zahnpasta, Mundwässern, Mundziehölen bis zu nachhaltigen Zahnbürsten, Zahnseide und Zwischenraumbürsten ein breites und tiefes Angebot. Auf was es dabei ankommt.

Zahnbürsten

Bambus ist ein beliebter Rohstoff für Zahnbürstengriffe. Alternativ gibt es Modelle aus Bio-Plastik oder recyceltem Kunststoff. Einige ermöglichen den Wechsel des Bürstenkopfs. Rizinusöl-basierte Borsten sind eine ökologische Alternative zu Erdölprodukten.

Mundspülung

Dieses Pflegeritual hilft, schwer zugängliche Zahnzwischenräume zu erreichen. Meist stehen eine gesunde Bakterienflora und ein frischer Atem im Vordergrund. Das sollen bewährte Naturstoffe wie Teebaum- und Manukaöl und Kräuter wie Salbei, Myrrhe oder Ratanhia unterstützen.

Zahnseide

Dort, wo die Zahnbürste nicht hinkommt, sorgt Zahnseide für Hygiene. Die übliche Plastikware ersetzt Naturkosmetik durch gewachste Naturseide oder einen pflanzenbasierten Faden aus Rizinusöl. Größere Zwischenräume reinigt die Interdentalbürste mit plastikfreiem Bambusgriff.

Mundziehöl

Das ayurvedische Morgenritual empfehlen viele ganzheitlich arbeitende Zahnärzte. Es soll Zähne und Zahnfleisch pflegen und bei Zahnfleischbluten und Mundgeruch helfen. Die Produkte basieren auf Sesamöl, Olivenöl oder Kokosöl, dazu kommen ätherische Öle wie Kardamom,
Minze oder Salbei.

Zungenbürste oder -schaber

Sie sollen die Zunge von Belag befreien und somit Mundgeruch bekämpfen. Wichtig: Die Zunge nur sanft bearbeiten, um die zarte Schleimhaut nicht zu verletzen.

Zahnpasta – das kommt hinein

Putzkörper entfernen Zahnbelag. Dafür kommen Kieselerde, Kreide, Ton- und Heilerde oder Carnaubawachs-Perlen zum Einsatz. Einige Pasten arbeiten mit Salz. Es soll schädliche Säuren neutralisieren und die Bildung von Zahnstein hemmen. 

Mit Vitamin B12 angereicherte Zahnpasten wurden für Vegetarier und Veganer entwickelt. Das Vitamin, das ansonsten vor allem in tierischen Produkten steckt, wird über die Mundschleimhaut aufgenommen.  

Fluoridhaltige Zahnpasta als Kariesprophylaxe wird von der deutschen Zahnmedizin-Leitlinie für Erwachsenen empfohlen. Fluorid kommt natürlich in vielen Lebensmitteln vor, außerdem in fluoridiertem Salz oder damit angereichertem Trinkwasser.

Ätherische Öle und Kräuter wie Salbei und Thymian sollen Bakterien bekämpfen, Calendula gereiztes Zahnfleisch beruhigen, Echinacea antibakteriell und wundheilend wirken, Schwarzkümmelöl und Kurkuma Entzündungen bekämpfen.

Schaumbildner sollen Essensreste anlösen und helfen, Rückstände gründlich abzuspülen. Naturkosmetik verwendet meist milde Tenside, die die Schleimhaut nicht reizen. Einige Produkte, wie solche mit Kokosöl, verzichten auf Schaumbildner.

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