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Bio im Test

Furan in Gemüsebreien für Babys

Reichlich gelbe Karten verteilte Ökotest an die Baby-Gemüsebreie. Der Grund dafür heißt Furan.

26.02.2021 vonLeo Frühschütz

Kaum ein Gemüsebrei überzeugte im Ökotest.

Reichlich gelbe Karten verteilte Ökotest an die Baby-Gemüsebreie. Der Grund dafür heißt Furan.

Furan bildet sich in Spuren, wenn Lebensmittel in geschlossenen Behältern erhitzt werden – wie die Babygläschen beim Sterilisieren. „In Tierversuchen führte die langfristige Aufnahme zu Leberschäden, hohe Dosen sogar zu Leberkrebs“ erklärt Ökotest.

Grenzwerte für Furan gibt es keine, da dafür zuwenig über wie Wirkweise des Stoffes bekannt ist, wie das Bundesinstitut fü Risikobewertung schreibt. Ökotest orientierte sich bei seiner Bewertung an einer Risikoabschätzung der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA und wertete Gehalte über 5,5 Mikrogramm (µg) je Kilogramm als „leicht erhöht“ und Gehalte ab 27 µg/kg als „erhöht“ ab. Auch für Nitratgehalte von 100 Milligramm je Kilogramm gab es Abzüge, ebenso für einen zu geringen Gemüseanteil.

Die Note „gut“ gab es unter diesen Umständen nur für Alnatura Gemüse mit Süßkartofflen und Pastinaken mit Zucchini und Blumenkohl. Alnatura Brokkoli mit Kartoffel kam auf ein „befriedigend“. Holle Kürbis mit Reis und Lebenswert Bio Brokkoli mit Kartoffeln bewertete Ökotest mit „ausreichend“. Bei Holle Kartoffeln, Kürbis & Zucchini addierten sich die gesammelten Abwertungsgründe zur Note „ungenügend“.

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