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Bio im Test

Ökotest: Bio bei Parmesan vorn

Bio-Anbau und Transparenz in der Wertschöpfungskette helfen dem nach alter Tradition hergestellten Parmesan-Käse zu neuem Glanz. Eine Bio-Handelsmarke erreichte bei Ökotest als einziges Produkt die Note „gut“.
28.08.2019
Bio-Anbau und Transparenz in der Wertschöpfungskette helfen dem nach alter Tradition hergestellten Parmesan-Käse zu neuem Glanz. Eine Bio-Handelsmarke erreichte bei Ökotest als einziges Produkt die Note „gut“.

Getestet wurden 16 Sorten am Stück, darunter vier aus Bio-Anbau: Alnatura Parmigiano Reggiano, Bio Verde Parmigiano Reggiano, Castelli Parmigiano Reggiano und Montanari & Gruzza Parmigiano Reggiano Biologico. Ökotest hat sich bei dem Test auf Mineralölbestandteile, Geschmack, Tierhaltung und die Lieferkette konzentriert. Inhaltsstoffe und das Testergebnis bei Tierhaltung und Transparenz sind zu gleichen Teilen in die Bewertung eingeflossen.

Alnatura macht (fast) alles richtig

Einsamer Testsieger mit der Note „gut“ ist Alnatura. Zwar weist das Produkt der Darmstädter – wie alle anderen auch – Mineralölbestandteile unbekannter Herkunft auf und hatte beim Geschmack leichte Mängel. Jedoch konnte Alnatura bei Tierhaltung und Transparenz punkten. Ökotest bewertete Anbieter, die Fragen zur Tierhaltung gar nicht oder nur sehr rudimentär beantwortet hatten, insgesamt mit maximal einem „ausreichend“.

Isana (Bio Verde) machte zum Beispiel keine Angaben zu den Rassen und zur Trennung des Kalbes von der Mutter und benannte und belegte die Lieferkette nicht vollständig. Gesamturteil: „befriedigend“. Die Sorten von Nuova Castelli und Montanari & Gruzza wiesen ähnliche Mängel auf und bekamen nur ein „ausreichend“. Beim Castelli-Produkt war der Geschmack sogar „bitter, muffig und brennend“. Schlechter haben nur sechs konventionelle Parmesan-Käsesorten abgeschnitten.

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