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Proteine satt: Diese Kerne und Ölsaaten unterstützen eine gesunde Ernährung

Kerne und Saaten schmecken nussig-aromatisch und bieten enorm gute Nährstoffprofile. Vegetarier und Veganer schätzen an Ölsaaten insbesondere deren Proteinreichtum.

Kürbiskerne

Kürbiskerne

Unter der flach-ovalen Schale erscheint ein olivgrüner Kern. Kürbiskerne enthalten 35 Prozent Eiweiß und bis zu 50 Prozent wertvolles Fett, außerdem reichlich Magnesium, Zink und Phosphor.

Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne

Außen präsentieren sie sich schwarz oder schwarz mit weißen Streifen, innen hellbeige. Sonnenblumenkerne liefern bis zu 55 Prozent Fett, 25 Prozent Eiweiß und großzügig Vitamin E und B-Vitamine.

Leinsamen

Leinsamen

Gelbe Goldlein- und braune Leinsamen sind bekannt für ihren hohen Ballaststoffgehalt und ihr reiches Angebot an Mineralstoffen. Ihr Fett enthält die essentielle Alpha-Linolensäure.

Sesam

Sesam

Goldgelb und mild zeigt sich geschälter Sesam, braun oder schwarz und etwas herber der ungeschälte. Die Kernchen sind sehr gute Calcium-Lieferanten und enthalten bemerkenswerte Mengen an Eisen.

Mohn

Mohn

Die winzigen dunkelgrauen bis blauschwarzen Kügelchen versammeln in sich jede Menge Mineralstoffe, insbesondere Calcium, Magnesium und Phosphor. Sie sind reich an Fett und Eiweiß.

5 Tipps zu Lagerung und Verkauf

  • Ölsaaten sind wahre Nährstoffpakete: In ihnen stecken viel Protein, wertvolles Öl mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, B-Vitamine, Vitamin E und außergewöhnliche Mengen an Mineralstoffen wie Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink.
  • Am besten lagern Ölsaaten trocken, verschlossen, lichtgeschützt und kühl. So halten sich die Samen mehrere Monate. Schroten oder Mahlen verkürzt ihre Haltbarkeitsdauer. Ungeschält halten sie sich am längsten.
  • Großzügige Mengen an darmpflegenden Ballaststoffen sind typisch für Kerne und Saaten, allen voran Mohn und Leinsamen. Wichtig: Wer viele Ballaststoffe zu sich nimmt, sollte unbedingt genügend dazu trinken.
  • Kerne und Saaten sind beliebt als kleine Knabberei, als Topping, im Pesto, in veganer Bolognesesauce, vegetarischen Küchlein und Aufläufen. Sie geben Brot, Brötchen und gelegentlich auch Kuchen Aroma und zusätzlichen Biss.
  • Mohn und Leinsamen enthalten Spuren von Morphin bzw. Blausäure. Lein kann darüber hinaus Cadmium aufsammeln. Experten empfehlen daher mäßige Roh-Verzehrmengen: maximal 2 Esslöffel Lein pro Mahlzeit, maximal 2 Esslöffel Mohn pro Tag.
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