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Bio im Test

Kaum Beanstandungen bei Tiefkühl-Himbeeren und Zwieback

Ökotest hat Tiefkühl-Himbeeren und Zwieback unter die Lupe genommen und kaum etwas Unerfreuliches gefunden. Zwei Bio-Produkte allerdings sahen die gelbe Karte.

30.11.2020 vonRedaktion

Tiefkühl-Himbeeren von Alnatura, Ökofrost und Natural Cool schnitten bei Ökotest sehr gut ab.

Ökotest hat Tiefkühl-Himbeeren und Zwieback unter die Lupe genommen und kaum etwas Unerfreuliches gefunden. Zwei Bio-Produkte allerdings sahen die gelbe Karte.

Ökotest hat Bio-Tiefkühl-Himbeeren getestet und sechs von sieben Produkten die Note „sehr gut“ gegeben, darunter die Produkte von Alnatura, Ökofrost und Natural Cool. Die Himbeeren von Soto waren von den Inhaltsstoffen her ohne Mängel, aber das Mindesthaltbarkeitsdatum war verwischt und schlecht lesbar. Deshalb erhielten sie nur die Note „befriedigend“.

Auch die meisten konventionellen Beeren lagen im grünen Bereich. Bei vier Produkten beanstandete Ökotest die Pestizidspuren, weil es sehr viele oder sehr bedenkliche Pestizide waren. Die Bio-Beeren stammten aus Serbien, Polen, Bulgarien und der Ukraine.

Die Ökotester haben außerdem 20 Zwieback-Produkte untersucht, die Hälfte davon war Bio und fast alle lagen im grünen Bereich. Die Note „sehr gut“ gab es für Zwiebäcke von Alnatura, Naturata, Sommer und Holle, sowie für vier LEH-Produkte.

Der Burger Bio Zwieback erhielt ein „gut“, weil die „Mineralölbestandteile erhöht“ waren. Der Zwieback von Runge schnitt befriedigend ab, weil das Labor einen „erhöhten“ Gehalt an Schimmelpilzgiften gemessen hatte. „Erhöht“ bedeutet: Der amtliche Grenzwert wurde eingehalten, aber zu mehr als 50 Prozent ausgeschöpft. Alle konventionellen Produkte lagen im grünen Bereich, die meisten mit der Note „sehr gut“. (leo)

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