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Bio im Test

Glyphosat-Spuren in Bio-Kichererbsen

Kichererbsen können Pestizide, darunter Glyphosat, enthalten. Spuren davon fanden die Ökotester in einigen konventionellen Produkten – aber nicht nur dort.

26.03.2021 vonLeo Frühschütz

Die meisten Bio-Kirchererbsen im Glas bekamen von Ökotest die Note "Sehr gut".

Kichererbsen können Pestizide, darunter Glyphosat, enthalten. Spuren davon fanden die Ökotester in einigen konventionellen Produkten – aber nicht nur dort.

Vorgekochte Kichererbsen im Glas oder in der Dose hatte Ökotest ins Labor geschickt, darunter acht Bio-Produkte. Sieben von ihnen waren „sehr gut“, darunter Erbsen von Alnatura, Basic, Allos, Dennree und Rapunzel. „Glyphosat in Spuren“ fand das Labor in den La Bio Idea Kichererbsen von DO-IT. Da die Spuren über dem BNN-Orientierungswert von 0,01 mg/kg lagen, bekamen die Erbsen nur die Note „befriedigend“.

Ware vorerst gesperrt

DO-IT handelte pflichtgemäß, wie aus der Anmerkung in der Tabelle hervorgeht: „Laut Anbieter sind die Kunden informiert und dazu aufgefordert, die betroffene Charge zu blocken. Man werde der Ursache der Verunreinigung auf den Grund gehen und ab sofort jede Kichererbsen-Charge auf Glyhosat untersuchen lassen. Betroffen sei nur die von uns untersuchte Charge GF1 CC LE115 BIO L2LES“. Als Herkunft nennt die Tabelle nur „außerhalb der EU“, während fast alle anderen Bio-Kichererbsen aus Italien kamen. Bei den konventionellen Produkten fand das Labor in fünf von 12 Produkten Pestizidrückstände, darunter immer Glyphosat.

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