Biohandel

Wissen. Was die Branche bewegt

Bio im Test

Frische Spätzle mit einem Geheimnis

Alle von Ökotest verkosteten Spätzle schmeckten lecker. Doch wo kommen bei den konventionellen Produkten die Eier her?

Nur eine einzige Packung Bio-Spätzle haben Ökotester eingekauft. Sie stammte von Bio Verde und erhielt die Note „sehr gut“. Von den 19 konventionellen Spätzle-Packungen lagen sieben im grünen Bereich, die anderen waren „befriedigend“ oder „ausreichend“. Das Labor fand in einigen Produkten Mineralölbestandteile (MOSH) oder Pestizide.

Der Hauptkritikpunkt von Ökotest jedoch waren die Eier in den konventionellen Spätzle. Bei verarbeiteten Produkten muss der Hersteller nicht angeben, wie die Hühner gehalten wurde, deren Eier er verwendet. Selbst in Deutschland gibt es noch Eierproduzenten, die Hennen in sogenannten ausgestalteten Käfigen halten, die noch bis 2025 erlaubt sind. Von außerhalb der EU dürfen sogar Eier aus herkömmlichen Legebatterien eingeführt und verarbeitet werden.

Die Nachfrage von Ökotest bei den konventionellen Herstellern ergab, dass fast alle Eier aus Bodenhaltung einsetzen. Zwei Verarbeiter verwendeten Eier aus Freilandhaltung, aus Käfighaltung kamen keine. Für Bio-Spätzle sind natürlich Bio-Eier Pflicht. Da brauchts auch keine Nachfrage, das garantiert das Bio-Logo.

Kommentare

Registrieren oder anmelden, um zu kommentieren.

Weiterlesen mit BioHandel+

Melden Sie sich jetzt an und lesen Sie die ersten 30 Tage kostenfrei!

Mit BioHandel+ erhalten Sie:

  • Melden Sie sich jetzt an und lesen Sie die ersten 30 Tage kostenfrei!
  • Ihre Vorteile: exklusive Berichte, aktuelles Marktwissen, gebündeltes Marktwissen - täglich aktuell!
  • Besonders günstig als Kombi-Abo: ausführlich in PRINT und immer aktuell mit ONLINE Zugang
Ihr Abo bestellen
Sie sind bereits Abonnent von BioHandel+? Dann können Sie sich hier anmelden.

Auch interessant: