Wissen. Was die Branche bewegt
Bio im Test

Bio-Rotkohl schmeckt am besten aus dem Glas

Die Stiftung Warentest untersuchte verschiedene Rotkohlprodukte, sowohl tiefgekühlt als auch im Glas. Nicht immer lag Bio vorn.

28.10.2020 vonLeo Frühschütz

Schnitt bei der Stiftung Warentest besser ab als die TK-Variante: Bio-Rotkohl im Glas.

Die Stiftung Warentest untersuchte verschiedene Rotkohlprodukte, sowohl tiefgekühlt als auch im Glas. Nicht immer lag Bio vorn.

Rotkohl mit und ohne Apfelstückchen, tiefgekühlt oder aus dem Glas: Die Stiftung Warentest überprüfte 27 Produkte, sechs davon stammten aus Bio-Anbau.

Bei „Rotkohl pur im Glas“ ging der Testsieg mit „gut (2,1)“ an Alnatura. Die Produkte von Campo Verde und K-Bio waren mit „2,3“ ebenfalls vorne mit dabei. Bei den meisten konventionellen Rotkohlen bemängelte die Stiftung einen dominanten essigsäuerlichen Geschmack.

In der Kategorie „Apfelrotkohl ungekühlt in Glas oder Beutel“ trat Rewe Bio an und war mit der Note „2,3“ ganz vorne mit dabei.

Beim TK-Apfelrotkohl bekam Alnatura die Note „gut (2,2)“ und Ökoland ein „befriedigend (3,1)“. „Riecht leicht dumpf“ bemängelten die Tester bei Alnatura und vergaben für die Sensorik nur eine „2,5“. Die gleiche Sensoriknote gab es für Ökoland. „Vereinzelt mit sehr groben, teils braunen Blättern“ lautete die Kritik.

Hinzu kam bei Ökoland ein Deklarationsmangel: „Mit Aceto Balsamico verfeinert“ steht auf der Verpackung. Laut Zutatenliste überwiege aber Apfelessig, monierten die Tester. Die vier konventionellen Produkte im Test schnitten allesamt besser ab.

Pestizide und Nitrate waren bei keinem Kohl ein Problem. Die TK-Produkte enthielten deutlich mehr Vitamin C als Kohl im Glas oder Beutel, obwohl auch die TK-Ware vorgekocht wurde – aber wohl schonender, wie die Stiftung schreibt.

Kommentare

Das könnte interessant sein ...

Ähnliche Beiträge