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Bewegung im Sortiment

Neulich las ich ein Interview mit dem Marketingchef einer der großen Drogeriemarktketten. Er wurde gefragt, wie sie es mit der Einlistung von Bio-Lebensmitteln von Start-Ups halten. Seine Antworten fand ich interessant.

30.03.2020 vonBernd Schüßler

Neulich las ich ein Interview mit dem Marketingchef einer der großen Drogeriemarktketten. Er wurde gefragt, wie sie es mit der Einlistung von Bio-Lebensmitteln von Start-Ups halten. Seine Antworten fand ich interessant.

Produkte von Start-Ups würden auch deshalb eingelistet, um das Sortiment lebendig zu halten. Es gehe bei diesen Artikeln nicht nur um kurzfristige Umsätze, sondern auch viel darum, wie Kunden das Sortiment des Geschäftes – auch dank dieser Produkte – insgesamt wahrnehmen.

Der Drogist hat gut 1.000 verschiedene Biolebensmittel im Sortiment. Und hat in einem Jahr immerhin die Produkte von mehr als zehn Start-Ups ins Sortiment aufgenommen. Da es pro Start-Up meist mehrere Produkte waren, ist das schon eine ansehnliche Quote.

Meist werde nach rund sechs Monaten entschieden, ob ein neues Produkt im Sortiment bleibe. Die Betrachtung beziehe sich aber immer auf den Einzelfall, manchmal wird den Produkten auch mehr Zeit gegeben. Der Drogist betont, dass es Zeit und Geld braucht, Start-Ups im Sortiment zu entwickeln, was sich im Endeffekt aber auszahle.

Wenn Einzelhändler diesen Ansatz bei Neuprodukten, nicht nur von Start-Ups, verfolgen, finde ich das grundsätzlich gut.

Beste Grüße aus Freiburg und eine schöne Woche

Bernd Schüßler

Bernd Schüßler

Nachhaltige Unternehmenskommunikation
Marketingagentur und Unternehmensberatung


Neumattenstraße 12
79102 Freiburg

Tel.: (0761) 20899838
www.berndschuessler.de

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