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Intuitives Einkaufen fördern

Eigentlich hat ja jedes Produkt im Bioladen seinen festen Regalplatz. Alle Müslis stehen übersichtlich in einem Regal. Getrocknete Feigen liegen bei den Trockenfrüchten, Salatkräuter bei den Gewürzen. Und eigentlich ist das ja auch ganz logisch.
25.03.2018 vonBernd Schüßler
Eigentlich hat ja jedes Produkt im Bioladen seinen festen Regalplatz. Alle Müslis stehen übersichtlich in einem Regal. Getrocknete Feigen liegen bei den Trockenfrüchten, Salatkräuter bei den Gewürzen. Und eigentlich ist das ja auch ganz logisch.

Was, wenn der Kunde gar kein leckeres neues Müsli sucht? Hier kommt Produktplatzierung für intuitives Einkaufen ins Spiel. Lebensmittelläden leben bekanntlich zum großen Teil von spontanen Käufen, die der Kunde nicht geplant hat. Viele Biomärkte praktizieren diese Strategie bereits erfolgreich - allen voran die Filialisten.

Drei Beispiele:

  • Die Päckchen mit den Salatkräutern liegen als Zweitplatzierung direkt in einer Kiste neben dem Kopfsalat.
  • Über der Kiste mit frischen Feigen steht eine Kiste mit abgepackten getrockneten Feigen.
  • Die neuen Müslis werden in einer Holzkiste präsentiert, direkt daneben steht eine Kiste mit frischen Äpfeln.

Hier kann man als Ladner prima ausprobieren. Es sind ja Zweitplatzierungen - was nicht läuft, räumt man einfach wieder weg. Was an dem zweiten Platz öfter gekauft wird, bleibt dort und bringt Umsatz.

Beste Grüße aus Freiburg und eine schöne Woche

Bernd Schüßler

Bernd Schüßler

Nachhaltige Unternehmenskommunikation
Marketingagentur und Unternehmensberatung


Neumattenstraße 12
79102 Freiburg

Tel.: (0761) 20899838
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