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Glücksrad vor dem Laden

Wir alle kennen sie, die hölzernen Glücksräder, an denen man drehen kann. Und je nachdem, wo das Rad nach ein paarmal Klacken stehenbleibt, bekommt man nichts, einen kleinen oder größeren Preis.
15.07.2017 vonBernd Schüßler
Wir alle kennen sie, die hölzernen Glücksräder, an denen man drehen kann. Und je nachdem, wo das Rad nach ein paarmal Klacken stehenbleibt, bekommt man nichts, einen kleinen oder größeren Preis.

Nun könnte man natürlich sagen: Das macht ja jeder. Sowas gibt's sehr oft vor großen konventionellen Geschäften. Und doch: Es funktioniert. Auch für Biomärkte.

Das Prinzip dahinter ist ja recht einfach: Ein Glücksrad zieht vor allem Kinder an. Und – nun ja – deren Eltern sind halt eine wesentliche Zielgruppe von Bioläden. Eine Marketinggrundregel ist: Wer als Kunde einmal zu einer Handlung angeregt wurde und dabei positive Erfahrungen gemacht hat, neigt dazu, diese Handlung zu wiederholen. Wer einmal in einen schönen Laden gegangen ist – und sei es nur um sich das kleine Präsent geben zu lassen, das er draußen auf der Straße am Glücksrad gewonnen hat – der geht tendenziell mal wieder in dieses Geschäft.

Anlässe für ein Glücksrad vor dem Laden kann es viele geben: Das jährliche Ladenfest, die Gewerbeschau, das Straßenfest – was auch immer. Die Präsente müssen dabei nicht teuer sein – es kann auch z.B. ein Apfel, eine Banane oder ein Schälchen Erdbeeren sein. Gut ist, wenn es keine Verlierer gibt, also jedes Feld des Glücksrades einen Gewinn darstellt.

Das Ganze kostet schon etwas: Das Glücksrad (kann man auch mieten), das Personal und natürlich die Preise. Doch: Wie viel Geld wäre es Ihnen wert, damit an einem Tag zwanzig potenzielle neue Kunden in Ihren Laden kommen?

Beste Grüße aus Freiburg und eine schöne Woche!

Bernd Schüßler

Bernd Schüßler

Nachhaltige Unternehmenskommunikation
Marketingagentur und Unternehmensberatung


Neumattenstraße 12
79102 Freiburg

Tel.: (0761) 20899838
www.berndschuessler.de

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