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Manche Biomärkte setzen sich monatliche Budgets, zum Beispiel fürs Marketing. Kann man so wirklich seine Ziele erreichen?
01.07.2018 vonBernd Schüßler
Manche Biomärkte setzen sich monatliche Budgets, zum Beispiel fürs Marketing. Kann man so wirklich seine Ziele erreichen?

Wenn man als Inhaber eines Bioladens seinem Mitarbeiter oder seiner Mitarbeiterin 20 Euro wöchentlich für Facebook-Werbung zur Verfügung stellt, wird sehr wahrscheinlich auch genau dieses Geld in Anzeigen investiert. Doch wäre es nicht besser, vorher Ziele zu vereinbaren? Zum Beispiel, dass die regionale Herkunft des angebotenen Gemüses der entsprechenden Zielgruppe bekannt wird, und dadurch neue Kunden in den Bioladen gelockt werden.

Dafür kann man – aber muss nicht!– eine bestimmte Summe ausgeben. Besser aber nicht pro Woche, sondern pro Jahr. Bei 20 Euro wöchentlich wie im genannten Beispiel wären das also rund 1.000 Euro jährlich. Damit kann man viel flexibler agieren. Im Vordergrund steht dann das Erreichen des Zeils, nicht das Budget. Ich halte im Übrigen nichts davon, dass Ziele immer messbar sein müssen. In welchem Umfang das Ziel erreicht worden ist, bekommt man als Laden schon mit, etwa wenn vermehrt neue Kunden in den Laden kommen und der Gemüseabsatz steigt. Das aber als genau quantifizierbares Ziel festzulegen, ist schwer und auch einfach nicht praxisnah.

Ebenso wenig sinnvoll finde ich, gegen Jahresende noch übrig gebliebenes Budget schnell noch auszugeben. Das wird in der Praxis immer mal wieder gemacht. Lieber nicht!

Beste Grüße aus Freiburg und eine schöne Woche

Bernd Schüßler

Bernd Schüßler

Nachhaltige Unternehmenskommunikation
Marketingagentur und Unternehmensberatung


Neumattenstraße 12
79102 Freiburg

Tel.: (0761) 20899838
www.berndschuessler.de

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