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Pfirsiche

Jetzt haben Pfirsiche Hauptsaison. Was Sie über die duftenden, saftigen und aromatischen Früchte wissen sollten. Mit Tipps zu Lagerung und Verkauf.

Die Sorten im Überblick:

Weißer Pfirsich

Das Fruchtfleisch der weißen Sorten ist etwas weicher und von intensiverem Aroma als das der gelben Pfirsiche. Die Frucht ist allerdings auch etwas empfindlicher.

Gelber Pfirsich

Charakteristisch ist die pelzige Schale über saftigem Fruchtfleisch und sein intensives Aroma. Die Klassiker sind groß und rund, oft rötlich überhaucht, innen gelb.

Tellerpfirsich

Er wird auch Plattpfirsich oder Paraguayo genannt, ist flach, mit kleinem Kern, weißem oder gelbem Fruchtfleisch und einer rötlichen Haut. Er schmeckt meist aromatischer und süßer als herkömmliche Sorten.

Roter Weinbergpfirsich

Er präsentiert sich kleiner und pelziger als der klassische. Da er außen und innen dunkelrot ist, wird er auch Blutpfirsich genannt. Sein Aroma: weniger süß, aber würziger. Traditionell wird er im Weinberg angebaut.

Nektarine

Die unbeflaumte Variante des Pfirsichs entstand durch Mutation. Unter einer glänzenden, rötlich-gelben Schale verbirgt sie gelbes oder weißes Fruchtfleisch, fester und weniger saftig als beim Pfirsich.

Tipps zu Lagerung und Verkauf

  • Aus Spanien, Frankreich und Italien stammen die Pfirsiche und Nektarinen für den deutschen Biohandel. Nur Weinbergpfirsiche stammen gelegentlich aus dem Inland. Großhandel und Importeure liefern ab Ende Mai bis Ende August.
  • Reife Pfirsiche sind so empfindlich, dass sie einen Transport kaum überstehen würden. Daher wird Importware vor der Vollreife geerntet. Am besten reisen und lagern sie bei Temperaturen zwischen 1 und 5 Grad. Unter 0 Grad Celsius können Chilling-Schäden entstehen.
  • Für die Lagerung zu beachten: Fremdgerüche können das Pfirsicharoma beeinträchtigen. Abrupte Temperaturwechsel lassen Kondenswasser entstehen und erhöhen die Schimmelgefahr. Bei Zimmertemperatur reifen Pfirsiche nach und sie produzieren das Reifegas Ethylen.
  • Für den Anbau von Bio-Pfirsichen sind chemisch-synthetische Spritzmittel nicht erlaubt. In Proben konventionell angebauter Pfirsiche hingegen werden regelmäßig Reste von Spritzmitteln entdeckt, meist sogar Mehrfachrückstände.
  • Ein reifer Pfirsich duftet intensiv und angenehm. Seine Grundfarbe sollte satt- oder zartgelb sein. Die Leichtigkeit, mit der sich der Stein löst, ist kein verlässliches Zeichen für den Reifegrad.

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