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Coronakrise

Womit sich Bio-Fachhandelskunden bevorraten

Die ersten Analysen des Handelspanels bioVista rund um die Zusatzverkäufe während der Coronakrise zeigen deutlich, womit sich die Kunden im Bio-Fachhandel bevorraten. Die Auswertung vergleicht die Umsätze im Monat Februar 2020 mit denen vom Februar 2019.

30.03.2020 vonRedaktion

Demnach stieg der Umsatz bei pflanzlichen Drinks um 37,5 Prozent, die herzhaften Brotaufstriche zeigen ein Umsatzplus von 28,7 Prozent. „Diese für den Bio-Fachhandel typischen Warengruppen werden also auch bei Bevorratungskäufen stark frequentiert und zeigen nach absoluten Werten das stärkste Wachstum“, teilt bioVista mit.

Hülsenfrüchte mit starkem Zuwachs

Weitere haltbare Lebensmittel wie Fertiggerichte und Konserven zeigen ein Umsatzplus von 36,3 Prozent, Nudeln verbuchen sogar ein Umsatzplus von 40 Prozent. Neben Hülsenfrüchten (+62,5%) und Reis (+36,6%) war auch Mehl (+28,9%) stark nachgefragt. Das derzeit viel beachtete Toilettenpapier ist im Bio-Fachhandel prinzipiell keine wichtige Kategorie. Trotzdem gab es auch in dieser Warengruppe einen Umsatzzuwachs von 29 Prozent.

Umsatzvolumen wie Weihnachten 2018

Generell stieg der Gesamtumsatz je Laden im Februar 2020 um 16,9 Prozent. Das Umsatzvolumen des Februar 2020 entspricht damit in etwa dem Weihnachtsgeschäft 2018. Für den März 2020 wird ein noch deutlich stärkeres Umsatzwachstum erwartet.

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