Biohandel

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Frisches Biogemüse Brandenburg GmbH

Unternehmensbündnis launcht neue Marken im Bio-Fachhandel

Ein Zusammenschluss von Bio-Betrieben aus Brandenburg bringt noch im September zwei neue Frischmarken in den Naturkostfachhandel. Zu den ersten Abnehmern gehört unter anderem die Bio Company.

Rund ein Jahr nach Gründung der Frisches Biogemüse Brandenburg GmbH (FBB) bringt ein Zusammenschluss von regionalen Erzeugern und Verarbeitern erste Produkte in den Naturkostfachhandel. Ab dem 21. September liefert die FBB ihre Feinkostsalate, Salatschalen und Salatbeutel an Bioläden, darunter auch Filialen der Berliner Bio Company. Fachhändler können die Produkte über den regionalen Bio-Großhändler Terra Naturkost bestellen.

Das Unternehmen mit Sitz in Oderberg verarbeitet Bio-Gemüse laut eigenen Angaben möglichst ressourcenschonend zu verzehrfertigen Frischeprodukten. Die dafür benötigten Hauptzutaten bezieht die FBB in der Regel aus Brandenburg und den angrenzenden Anbauregionen. Im Winter greift das Unternehmen jedoch auch auf Produkte zurück, die saisonbedingt nur weiter entfernt wachsen. Das sei notwendig, „um rund ums Jahr eine vielfältige Bio-Produktpalette anbieten zu können“, erläutert die FBB in einer Medienmitteilung.

Markennamen unterscheiden zwischen regional und saisonal

Um die regionalen von den saisonalen Erzeugnissen unterscheidbar zu machen, hat die FBB zwei Marken entwickelt: Unter der FBB-Regionalmarke kommen ausschließlich Produkte in den Handel, deren Hauptzutaten aus der Region stammen. Den Auftakt machen Rote-Bete-Salat, Möhrensalat, Kartoffelsalat, und Weißkrautsalat. Produkte, die aus Gemüse bestehen, das saisonbedingt nicht regional verfügbar ist, laufen dagegen unter der FBB-Marke – derzeit sind das Salatmischungen und ein Gurkensalat aus geretteten Bio-Gurken.

Zu den Gründungsmitgliedern der FBB zählen neben Geschäftsführer Klaus Bauer (Havita) unter anderem Ludolf von Maltzan (Ökodorf Brodowin) und Timo Kaphengst (Regionalwert AG Berlin-Brandenburg). Dem Unternehmenszweck, „die stetig wachsende Nachfrage nach frischen und praktischen Bio-Gemüseprodukten in der Hauptstadtregion mit lokalen Erzeugnissen zu bedienen“, kommen die Gründer mit dem Markteintritt Mitte September einen entscheidenden Schritt näher.

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