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Agrarstatistik

Viel Zucker, wenig Gemüse

Was vielen bis vor kurzem noch eine Selbstverständlichkeit zu sein schien, rückt angesichts der Coronakrise und der Berichte über Hamsterkäufe wieder in den Blickpunkt: die ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln. Doch die hiesige Landwirtschaft produziert mehr schädlichen Zucker als gesundes Gemüse.

24.03.2020 vonRedaktion

Was vielen bis vor kurzem noch eine Selbstverständlichkeit zu sein schien, rückt angesichts der Coronakrise und der Berichte über Hamsterkäufe wieder in den Blickpunkt: die ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln. Doch die hiesige Landwirtschaft produziert mehr schädlichen Zucker als gesundes Gemüse.

Die Lebensmittellieferketten sind intakt und funktionieren weiterhin auch grenzüberschreitend, schreibt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Die deutsche Landwirtschaft produziere genug, um die Bevölkerung ernähren zu können. Gradmesser dafür sei der Selbstversorgungsgrad.

Aktuelle Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) zeigen, dass in Deutschland deutlich mehr Fleisch, Milch, Zucker und Kartoffeln erzeugt werden als für den Eigenbedarf benötigt wird. Bei Obst, Gemüse und Honig besteht hingegen Importbedarf.

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