Wissen. Was die Branche bewegt
Molkerei

Schwarzwaldmilch: Umsatzboom bei Bio-Heumilch

Der baden-württembergische Milchversorger hat 2020 einen neuen Umsatzrekord erwirtschaftet. Auch die Bio-Linien legten deutlich zu.

13.07.2021 vonKatrin Muhl

In der Markenlinie „Bio-Heumilch“ wuchs die Schwarzwaldmilch-Gruppe im Umsatz um 70,5 Prozent.

Der baden-württembergische Milchversorger hat 2020 einen neuen Umsatzrekord erwirtschaftet. Auch die Bio-Linien legten deutlich zu.

Die Schwarzwaldmilch-Gruppe hat ihren Rekordumsatz aus dem Jahr 2019 übertroffen. Der regionale Milchversorger mit Standorten in Freiburg und Offenburg gibt an, den Umsatz im zurückliegenden Geschäftsjahr um mehr als fünf Prozent gesteigert zu haben. Insgesamt kommt die Molkerei so auf einen Umsatz von über 220 Millionen Euro.

Im Markengeschäft wuchs der Umsatz laut Unternehmensangaben um 17,3 Prozent. Rückläufig waren die Umsätze dagegen im Exportgeschäft und im Geschäft mit Großverbrauchern. Durch das dynamische Markenwachstum im Lebensmitteleinzelhandel konnten die Einbußen jedoch überkompensiert werden.

Wie Schwarzwaldmilch dem BioHandel mitteilte, liegt der Bio-Anteil am Markenabsatz bei fast 40 Prozent. In der Markenlinie „Bio“ ist der Umsatz demnach um 31,7 Prozent gewachsen, die Markenlinie „Bio-Heumilch“ kommt auf ein Umsatzplus von 70,5 Prozent.

Bei der angelieferten Milchmenge stammten 20 Prozent aus ökologischer Erzeugung. An ihre genossenschaftlichen Milcherzeuger zahlte die Molkerei 56,03 Cent brutto für ein Kilogramm Bio-Milch. Bei konventioneller Milch lag der Brutto-Auszahlungspreis bei 40,32 Cent pro Kilogramm.

Schwarzwaldmilch arbeitet laut eigenen Angaben nicht umsatz- beziehungsweise absatzfokussiert. „Umso mehr ist diese positive Entwicklung qualitativ und wertschöpfungsorientiert getrieben“, teilte das Unternehmen mit.

Kommentare

Das könnte interessant sein ...

Ähnliche Beiträge