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Inhaber-Wechsel

Rinklin-Gruppe übernimmt Vita Naturmarkt

35 Jahren nach der Gründung hat Edgar Rieflin seinen Freiburger Bio-Supermarkt an die Rinklin-Unternehmensgruppe verkauft. Die betreibt nun vier Naturkostläden in Südbaden.

29.06.2020 vonMichael Stahl

Vita Naturmarkt: Auf gut 800 Quadratmetern bietet der Naturkost-Pionier mehr als 8.000 Bio-Produkte an.

35 Jahren nach der Gründung hat Edgar Rieflin seinen Freiburger Bio-Supermarkt an die Rinklin-Unternehmensgruppe verkauft. Die betreibt nun vier Naturkostläden in Südbaden.

Eine Freiburger Bio-Institution wechselt den Besitzer. Der von Inhaber Edgar Rieflin vor 35 Jahren gegründete erste Freiburger Bio-Supermarkt Vita Naturmarkt wird ab Juli von der Rinklin-Firmengruppe übernommen. Die „führt die Geschäfte des Vita Naturmarktes weiter und sichert somit bis auf weiteres neben dem überaus bewährten Standort auch die Arbeitsplätze der rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, teilte Rinklin mit.

Rieflin begrüßte die Übernahme durch die Rinklin-Unternehmensgruppe, zu der er eine jahrzehntelange Verbindung hat: Noch bevor der heute 67-Jährige seinen Naturkostladen gründete, arbeitete er bei dem Eichstetter Unternehmen. Laut Geschäftsführer Harald Rinklin habe Rieflin beim Verkauf, der vergangenen Donnerstag vertraglich besiegelt wurde, auf die Wertevorstellung verwiesen, die bei beiden Parteien sehr ähnlich seien. Mit dem Kauf vermeidet die Rinklin-Gruppe auch, dass ihr womöglich Großhandelsgeschäft weggebrochen wäre, hätte jemand anderes Vita übernommen.

Die Rinklin-Gruppe betreibt mit dem Vita Naturmarkt nun vier Naturkostläden an drei Standorten: Eichstetten, Freiburg und Lörrach. Dass es in Zukunft weitere Zukäufe geben wird, „wenn es darum geht, einen guten Standort zu retten“, schließt Harald Rinklin im Gespräch mit BioHandel nicht aus. Nun wolle er sich aber erst einmal in Ruhe anschauen, wie der Bio-Supermarkt im Freiburger Norden weiterentwickelt werden könne. Dabei will er auch prüfen, „was von welchem Standort übernommen werden kann“. Eine konkrete Idee hat Rinklin bereits: „Das Weinangebot soll noch regionaler werden.“

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