Wissen. Was die Branche bewegt
Pfandsysteme

Rebowl startet deutschlandweit mit Mehrwegschalen

Take-away-Einwegverpackungen könnten bald ein Relikt aus der Vergangenheit sein, wenn sich die Mehrwegschale Rebowl durchsetzt. Nach einer Testphase ist sie ab jetzt für Partner in ganz Deutschland verfügbar.

15.07.2020 vonRedaktion

Ersatz für Verpackungsmüll im gastronomieschen Bereich: Mehrwegschale ReBowl

Take-away-Einwegverpackungen könnten bald ein Relikt aus der Vergangenheit sein, wenn sich die Mehrwegschale Rebowl durchsetzt. Nach einer Testphase ist sie ab jetzt für Partner in ganz Deutschland verfügbar.

Ein bundesweites zirkuläres Pfandsystem für Mehrwegschalen – das ist die Vision der Marke Rebowl, die zur Münchner Recup GmbH gehört. Im Mai 2017 startete ein Pfandsystem für Coffee-to-go-Mehrwegbecher mit 50 Partnern in München, um bundesweit eine nachhaltige Alternative zum Einwegbecher zu bieten. Bis heute sind es nach Angaben des Unternehmens knapp 5.000 Ausgabestellen deutschlandweit für die Recup genannten Becher. Parallel dazu entwickelte das Unternehmen mit Rebowl eine Alternative für Einwegverpackungen im Bereich Take-away, Delivery und Convenience Food, die Anfang des Jahres in Köln und München getestet wurde.

So funktioniert das Pfandsystem

Man kann sich sein Gericht in der Rebowl bei einem Partner gegen fünf Euro Pfand mitnehmen und nach dem Genuss des Take-away-Essens bei einem der teilnehmenden Betriebe wieder abgeben. Dieses übernimmt das Spülen und bringt die Bowl danach wieder in Umlauf. Das Pfandsystem sei denkbar einfach, sowohl für den Gastronomen als auch für den Nutzer: Keine App-Registrierung ist notwendig, damit sich der Gast die Rebowl ausleihen kann.

Restaurants, Cafés und Kantinen, die an einer Teilnahme am Pfandsystem interessiert sind, können sich unter kontakt@rebowl.de melden. Weitere Informationen unter www.rebowl.de

Kommentare

Das könnte interessant sein ...

Ähnliche Beiträge