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Rapunzel dankt LEH für Bio-Werbung

Ab heute schaltet die Rapunzel Naturkost GmbH in Zeitungen und auf Großflächen eine Anzeige, die sich an den LEH, Discounter und Drogeriemärkte richtet: „Danke, dass ihr so viel Werbung für Bio-Produkte macht.“ Was ist der Hintergrund?

In den letzten Jahren bewarben wichtige Akteure des Lebensmittel-Einzelhandels, der Discounter sowie Drogeriemärkte immer intensiver ihre Bio-Sortimente. Der Anteil von Bio-Lebensmitteln beträgt dort jedoch nur rund fünf Prozent des gesamten Angebots, schreibt Rapunzel. Die neuen Partnerschaften zwischen den Bio-Anbauverbänden und einigen großen Playern des LEH seien sehr kritisch diskutiert worden. Denn der Naturkost-Fachhandel, also Bio-Supermärkte, Bio-Fachgeschäfte und Reformhäuser, befürchte Wettbewerbsnachteile.

Marketing-Aktion mit Augenzwinkern

Diese Diskussion habe den Gründer und Geschäftsführer der Rapunzel Naturkost GmbH auf eine etwas ungewöhnliche Marketingidee gebracht: „Danke ist eines unserer grundlegenden Lebensprinzipien und hat mich dies zu dieser Kampagne inspiriert. Damit bedanken wir uns mit einem Augenzwinkern bei den großen Playern des LEH dafür, dass sie so viel Werbung für Bio machen.“ Gleichzeitig versteht Joseph Wilhelm diese Aktion als Aufruf an den Bio-Fachhandel, sich kreativ, professionell und kundennah als die Einkaufsstätte positionieren, in der es nicht nur den besten Service und Beratung, sondern auch die besten und ehrlichsten Produkte gebe.

Das steht zur Erläuterung in der Anzeige: "Wenn ihr eure Bioprodukte mit der gleichen Begeisterung verkauft wie die 95 Prozent eures konventionellen Sortiments, freut das unsere Umwelt sehr. Danke, dass ihr verstanden habt, dass Bio-Landwirtschaft die bessere Alternative ist. Echte Rapunzel-Bioprodukte gibt es seit 45 Jahren in weit über 3.500 selbstständigen Bioläden, Rapunzel-Partnerläden, Reformhäusern und in den Märkten von Aleco, Alnatura SuperNaturMarkt, Basic, BioCompany, denn’s, EBL, Erdkorn, Landwege, LPG, Naturgut, SuperBioMarkt, Tjaden’s, Vollcorner, Vorwerk Podemus u.v.m. Fachgeschäfte in Ihrer Nähe finden Sie unter www.rapunzel.de"

"Wenn ihr eure Bioprodukte mit der gleichen Begeisterung verkauft wie die 95 Prozent eures konventionellen Sortiments, freut das unsere Umwelt sehr.

Danke, dass ihr verstanden habt, dass Bio-Landwirtschaft die bessere Alternative ist.

Echte Rapunzel-Bioprodukte gibt es seit 45 Jahren in weit über 3.500 selbstständigen Bioläden, Rapunzel-Partnerläden, Reformhäusern und in den Märkten von Aleco, Alnatura SuperNaturMarkt, Basic, BioCompany, denn’s, EBL, Erdkorn, Landwege, LPG, Naturgut, SuperBioMarkt, Tjaden’s, Vollcorner, Vorwerk Podemus u.v.m. Fachgeschäfte in Ihrer Nähe finden Sie unter www.rapunzel.de"

Anzeigen in Spiegel, FAZ und taz

Rapunzel Naturkost vertreibt die Marke Rapunzel in Deutschland ausschließlich im Bio-Fachhandel. Diese Marketingaktion soll diese Fachgeschäfte nachhaltig stärken und neue Zielgruppen ansprechen. Die Danke-Kampagne wird zur internationalen Fachmesse für Bio-Lebensmittel, der BioFach, mit Anzeigen im Spiegel, der FAZ und der taz gestartet. Begleitet wird die Aktion durch Out of Home-Flächen in Nürnberg, wo sich vom 12. bis 15. Februar 2020 die Bio-Branche zur Weltleitmesse trifft. Für die Gestaltung der Motive wurde die Agentur fruehling advertising group GmbH aus München beauftragt, die bereits einige Kommunikationsmaßnahmen für den Bio-Pionier Rapunzel realisiert hat.

Die Rapunzel Naturkost GmbH, Legau/Allgäu, ist mit einem Umsatz von rund 188 Millionen Euro (2018) und 380 Mitarbeitern ein führender Erzeuger, Hersteller und Vertreiber von biologischen Lebensmitteln. Etwa 600 Rapunzel-Produkte findet man bundesweit in Naturkostläden, Bio-Supermärkten und Reformhäusern sowie weltweit in über 30 Ländern. Rapunzel ist bei seinen Lieferbeziehungen sowohl die Qualität der Lebensmittel als auch die Lebensqualität der anbauenden Bauern wichtig.

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Kommentare

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MarieTest DölgerTest

Seit wann hat denn ALDI, LIDL, Edeka [&] Co verstanden, was alles mit Bio-Landwirtschaft zusammenhängt?
Sie haben doch nur verstanden, dass sich als Trittbrettfahrer der Pionierarbeit prima beim Bio-Trend mit abkassieren lässt.
Das Augenzwinkern kommt m.E. leider gar nicht rüber. Auf den ersten Blick wirkt es sogar wie eine Einleitung des nächsten Überläufers in den LEH, wie seinerzeit z.B. Davert.
Da auch der LEH massiv auf Einlistung von Demeter-Produkten setzt, klingt die `Lobhudelei´ an die Discounter für den Normalverbraucher, der nicht so detailliert informiert ist, wie ein echtes Danke! Und wirkt wie eine Bestätigung, weiterhin den Kampagnen zu vertrauen, die die Discounter und nun ja auch massiv der LEH in die Welt trägt.
Und das ist ja wohl das Gegenteil von der eigentlichen Intention dieser Kampagne. Beate Kessler

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