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Özdemir: „Klima- und Umweltschutz ist Landwirtschaftsschutz“

Der Bundesminister will die Landwirtschaft im Einklang von Natur, Umwelt und Klima weiterentwickeln. Über seine Pläne tauschte er sich in dieser Woche mit Umwelt- und Landwirtschaftsverbänden aus.

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir (Grüne), hat sich per Videokonferenz mit Umwelt- und Landwirtschaftsverbänden getroffen. Darunter auch der Bund Ökologische Landwirtschaft (BÖLW). „Mir ist ein direkter Draht und ein offener Austausch wichtig. Ich erwarte aber auch, dass wir uns gegenseitig zuhören und auf die Gemeinsamkeiten konzentrieren, um zu Lösungen zu kommen“, sagte Özdemir.

Gemeinsam mit den Verbänden will Özdemir die Landwirtschaft im Einklang von Natur, Umwelt und Klima weiterentwickeln. Die gesamte Landwirtschaft soll an den Zielen Umwelt- und Ressourcenschutz ausgerichtet werden. Dazu gehöre es auch, den Betrieben eine wirtschaftliche Perspektive mit fairen Einkommen für die Bäuerinnen und Bauern zu geben, so Özdemir.

Um beispielsweise den Umbau der Nutztierhaltung für mehr Klimaschutz voranzutreiben, sollen Tierzahlen an die verfügbare Fläche gebunden werden. „Wir werden die Bäuerinnen und Bauern dabei unterstützen“, stellte Özdemir in Aussicht. Die Investitionsförderung werde künftig auf gute Haltungsbedingungen ausgerichtet.

„Guter erster Austausch mit Cem Özdemir und seinen KollegInnen aus dem BMEL“, twitterte nach dem Treffen der BÖLW. Den Verbänden sicherte der Minister auch weiterhin konstruktive und vertrauensvolle Arbeit zu und betonte, den Dialog eng fortführen zu wollen. Teilgenommen hatten auch Vertreter der Deutschen Umwelthilfe, des WWF, von Greenpeace, des Deutschen Bauernverbands, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter. (kam)

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