Wissen. Was die Branche bewegt
Personalie

Michael Radau wird Vorsitzender im Aufsichtsrat der Oekobonus eG

Der Superbiomarkt-Chef folgt als neuer Aufsichtsratsvorsitzender bei Oekobonus auf Katharina Hupfer. Mit drei weiteren Mitgliedern übernimmt die Geschäftsführerin der Waschbär GmbH nun die Kontrollaufgaben des Gremiums.

02.07.2021 vonRedaktion

Die Oekobonus-Genossenschaftsmitglieder bei ihrer Generalversammlung (hinten v.l.n.r.): Harald Rinklin, Hermann Oswald, Michael Radau, Gerhard Bickel, Katharina Hupfer, Kai Klippel; (vorne v.l.n.r.), Andreas Eggensberger, Stephan Thewalt und Ludwig Gruber.

Der Superbiomarkt-Chef folgt als neuer Aufsichtsratsvorsitzender bei Oekobonus auf Katharina Hupfer. Mit drei weiteren Mitgliedern übernimmt die Geschäftsführerin der Waschbär GmbH nun die Kontrollaufgaben des Gremiums.

Die Oekobonus Genossenschaft, die ein gleichnamiges Kundenbindungsprogramm anbietet, hat drei Jahre nach ihrer Gründung zum ersten Mal einen neuen Aufsichtsrat gewählt. Superbiomarkt-Chef Michael Radau und die bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Katharina Hupfer, Geschäftsführerin der Waschbär GmbH, tauschten dabei die Posten. Das teilte Oekobonus-Vorstand Ludwig Gruber am Freitag mit.

Radau rückt demnach in den Vorsitz auf, Hupfer übernimmt gemeinsam mit drei weiteren Mitgliedern die Kontrollaufgaben des Gremiums. Neu im Aufsichtsrat sind Harald Rinklin, Geschäftsleiter bei Rinklin Naturkost, und Andreas Eggensberger, Geschäftsführer Bio Hotel Eggensberger. Im Amt bestätigt wurde Gerhard Bickel, Inhaber Ebl Naturkost.

Im Juni 2020 wurde das Oekobonus-Programm erstmals ausgerollt. Kunden von Superbiomarkt, Ebl und den Bio Hotels können über eine App sogenannte „bees“ sammeln. Für jeden Euro Umsatz wird ein „bee“ gutgeschrieben, das bei den teilnehmenden Partnern eingelöst oder für ausgewählte Projekte gespendet werden kann. Mit der Akzeptanz von Kunden und Gästen sind die Partner sehr zufrieden, teilt Gruber mit.

Bis Ende des Jahres sollen auch Basic und Landwege aktiv am Programm teilnehmen. Waschbär und die GLS Bank wollen später dazustoßen. Alle teilnehmenden Unternehmen müssen 100 Prozent ökologisch wirtschaften. Dabei wählt Oekobonus nur Partner aus, die über die Bio-Zertifizierung hinaus engagiert sind.

Die Oekobonus-Genossenschaft wurde 2018 von Superbiomarkt, Ebl Naturkost, Bio Hotels, dem Öko-Versandhändler Waschbär und der GLS Bank gegründet. Später schlossen sich Rinklin Naturkost, die Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft Landwege und die Basic AG an. (kam, mis)

Kommentare

Das könnte interessant sein ...

Ähnliche Beiträge