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Lidl testet den Eco-Score

Wie reagieren Kunden auf die neue Nachhaltigkeits-Kennzeichnung? Lidl will das herausfinden und startet einen Versuch in Berlin.

07.06.2021 vonRedaktion

Ähnelt optisch dem Nutri-Score, hat aber ein anderes Ziel: Der Eco-Score ordnet den Umwelteinfluss von Lebensmitteln ein.

Wie reagieren Kunden auf die neue Nachhaltigkeits-Kennzeichnung? Lidl will das herausfinden und startet einen Versuch in Berlin.

Discounter Lidl nutzt als erster deutscher Händler den Eco-Score, zunächst aber nur testweise. In seinen Berliner Filialen markiert das Unternehmen ab Montag die Preisschilder ausgewählter Produktgruppen mit der Nachhaltigkeits-Kennzeichnung. Wie Kunden darauf reagieren, untersucht der Händler gemeinsam mit der ECO2 Initiative, die den Eco-Score entwickelt hat. In der Testphase will Lidl den Einsatz des Eco-Score auch mit Vertretern aus Gesellschaft, Verbänden und Politik diskutieren.

Zwar prüfe Lidl, ob der Eco-Score auf alle Filialen in Deutschland ausgerollt werden kann. Man sei aber grundsätzlich offen für branchenweite Alternativen, teilte das zur Schwarz-Gruppe gehörende Unternehmen bereits im April mit. Mit den Testergebnissen wolle Lidl dazu beitragen, eine „pragmatische und einfach verständliche Nachhaltigkeitskennzeichnung auf Produkten in Deutschland“ zu etablieren. (kam)

Was ist der Eco-Score?

Der Eco-Score ordnet den Umwelteinfluss von Lebensmitteln ein. Die fünfstufige Ampel reicht vom dunkelgrünen A für die geringsten Umwelteinwirkungen bis zum roten E für die größten. Berücksichtigt werden Kriterien wie: der ökologische Fußabdruck und die Herkunft der Zutaten, Nachhaltigkeitslabels oder die Verpackungsart.

Weitere Informationen zum Eco-Score

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