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Bio-Dachverband LVÖ erweitert Satzung

Landesvereinigung für ökologischen Landbau in Bayern: „Kein Platz für extremistisches Gedankengut“

Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ), Dachverband der Bio-Verbände in Bayern, hat seine Satzung erweitert. Sie enthält nun einen Passus, mit dem sich der Verein „auch formal eindeutig gegen extremistisches Gedankengut jeder Art und für die freiheitlich demokratische Grundordnung positioniert“, wie der Verband mitteilt.

Die Satzungen der LVÖ-Mitglieder, der vier ökologischen Anbauverbände Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter, enthalten laut Landesvereinigung schon lange einen entsprechenden Passus. Nun sei auch die LVÖ-Satzung überarbeitet worden, und die Ökolandbauverbände in Bayern mit ihren Mitgliedern möchten mit der Ergänzung „gerade in diesen Zeiten" ein Zeichen setzen für gelebte kulturelle Vielfalt, berichtet der der LVÖ-Vorsitzende Thomas Lang. Für die Landesvereinigung sei die klare Abgrenzung zu extremistischem Gedankengut und Handlungen unbestritten und das eindeutige Bekenntnis zum Schutz der Menschenwürde und zur Demokratie selbstverständlich.

„Der Ökolandbau stand und steht schon immer für Entwicklung und Fortschritt, auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Vielfalt, geistige Weite, Toleranz, eine demokratische Diskussionskultur und Respekt vor den historischen Zusammenhängen und Entwicklungen sind hierfür grundlegend", betont Lang. (juk)

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