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Bio-Landwirtschaft

Immer mehr Bio-Kartoffeln kommen aus Deutschland

Deutschlands Bio-Landwirte können inzwischen 86 Prozent der heimischen Nachfrage nach Speisekartoffeln decken. Nur bei Frühkartoffeln sieht es nicht so gut aus.

22.06.2020 vonLeo Frühschütz

Zwei Drittel der in Deutschland verkauften Bio-Frühkartoffeln kamen 2018/19 aus dem Ausland.

Im Wirtschaftsjahr 2018/19 (Juli – Juni) kauften die Deutschen nach Angaben der Agrarmarkt-Informationsgesellschaft (AMI) 116.000 Tonnen Speisekartoffeln. Das meiste davon war deutsche Ware, die eingelagert und inzwischen bis ins späte Frühjahr hinein abverkauft wird. Die Importquote von 14 Prozent teilten sich die Niederlande mit neun und Österreich mit fünf Prozent, der Rest entfiel auf dänische Kartoffeln.

Extra gezählt werden bei der AMI die Frühkartoffeln. Vom Frühjahr 2019 bis zum Start der neuen Saison in Deutschland seien insgesamt 29.000 Tonnen Bio-Speisefrühkartoffeln eingeführt worden, schreibt die AMI. Damit stammten 2018/19 zwei Drittel der Bio-Frühkartoffeln aus dem Ausland. 10.000 Tonnen davon kamen aus Ägypten und eine ebenso große Menge aus Spanien.

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