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FiBL Europe mit neuer Präsidentin

Der bisherige Präsident von FiBL Europe, Urs Niggli, hat Anfang Juli den Stab an Beate Huber übergeben. Der langjährige Direktor von FiBL Schweiz geht in Pension.

16.07.2020 vonRedaktion

Der bisherige Präsident von FiBL Europe, Urs Niggli, hat Anfang Juli den Stab an Beate Huber übergeben. Der langjährige Direktor von FiBL Schweiz geht in Pension.

Die Vorstandsmitglieder des Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) Europe dankten dem Präsidenten für sein Engagement: Die Institution auf europäischer Ebene habe sich innerhalb kurzer Zeit zu einer wichtigen Akteurin im Biolandbau gemausert.

FiBL Europe wurde 2017 gegründet und hat seinen Sitz in Brüssel. Es koordiniert die gemeinsamen Aktivitäten der fünf Mitgliederorganisationen und erleichtert die Zusammenarbeit mit den Institutionen der Europäischen Union sowie seinen Partnerorganisationen auf europäischer Ebene.

„Es war ein gewagter Schritt, als kleines Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitut in Brüssel aktiv zu werden. Die Europäische Kommission und die in Brüssel tätigen öffentlichen und privaten Institutionen und Lobbygruppen haben aber positiv reagiert. Denn eine wissenschaftlich seriöse und gleichwohl engagierte Position zum Biolandbau ist sehr gefragt“, resümiert Urs Niggli.

Beate Huber wird neben ihrer Präsidentschaft weiterhin ihre Aufgaben am FiBL Schweiz als Leiterin des Departments für Internationale Zusammenarbeit und als Beauftragte für Unternehmenskultur wahrnehmen.

FiBL Schweiz-Direktor Knut Schmidtke betonte, dass es dem FiBL Europe mit der Wahl von Beate Huber zur Präsidentin gelungen sei, eine starke Führungspersönlichkeit für dieses Amt zu gewinnen, die im biologischen Landbau sehr kompetent, breit anerkannt und international exzellent vernetzt ist.

Robert Hermanowski, Geschäftsführer vom FiBL Deutschland und Vize-Präsident des FiBL Europe, ergänzte: „Unter ihrer Leitung wird das FiBL Europe noch stärker als bisher zur zentralen Interessensvertretung seiner Mitgliederorganisationen in Europa werden.“ FiBL Europe koordiniert die Akquisition und Administration von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Beate Huber sagte, dass mit der „Farm to Fork“-Strategie und dem Ziel, 25 Prozent Biolandbau zu erreichen, ein wichtiger Meilenstein für Europa gesetzt worden sei. „Es ist wichtig, dass wir uns als FiBL positionieren und vereint dazu beitragen, dass diese Strategie erfolgreich umgesetzt wird. Ich freue mich auf die Aufgabe.“

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