Biohandel

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Existenzsichernde Einkommen

Faire Löhne: Auch bei Bio ist noch Luft nach oben

Bio steht für faire Erzeugerpreise. Doch reicht das, was Importeure und Verarbeiter für Lebensmittel aus dem globalen Süden zahlen, für ein menschenwürdiges Leben? Die Antwort lautet in vielen Fällen: Nein. Das muss sich ändern – auch wenn es höhere Preise bedeutet.

Umsatzeinbrüche und Inflationsängste machen es schwer, über gerechte Preise und Löhne für Bio-Produzenten im globalen Süden nachzudenken. Auch wenn sie stärker unter steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen leiden als wir. Doch wie bei Klimawandel und Artenschutz gilt auch für die globale Gerechtigkeit: Die Verhältnisse müssen sich ändern – und zwar schnell.

Deshalb ist es wichtig, wer sich wie auf den Weg macht. Der Discounter Lidl kündigte Anfang Mai 2022 an, künftig einen Preisaufschlag für alle seine Bananen zu zahlen – bio und konventionell. Dieser soll so bemessen sein, dass die Arbeiter in den Plantagen einen existenzsichernden Lohn, auf Englisch „living wage“, erhalten. Um das glaubhaft umzusetzen, hat Lidl Fairtrade Deutschland und den internationalen Zertifizierer Flocert mit ins Boot geholt.

Erste Schritte im LEH

Aus heiterem Himmel kam der Lidl-Vorstoß nicht. Schon im Januar 2020 hatten sich die großen Handelskonzerne – ohne Edeka aber mit DM und Tegut – zu einer „Arbeitsgruppe des deutschen Einzelhandels zu existenzsichernden Einkommen und Löhnen“ zusammengeschlossen. Sie verpflichteten sich, das Thema voranzubringen und legten dafür einen großzügigen Zeitplan mit ersten Arbeitsschritten fest.

Bis 2025 wollen sie erste Pilotprojekte umgesetzt haben, eines davon im Bananensektor in Ecuador. Die teilnehmenden Unternehmen haben sich verpflichtet, bis 2025 für die Hälfte ihrer Bananen Preise zu zahlen, die Living Wages ermöglichen. Lidl will dieses Ziel bereits 2023 zu 100 Prozent erreichen.

Auch Supermarktketten in den Niederlanden und der britische Händler Tesco engagieren sich in diesem Bereich. Mit weiteren Living Wage-Meldungen aus dem LEH ist also zu rechnen. Lidl war hier nur schneller als die Mitbewerber.

Staatliche Mindestlöhne genügen nicht

Das Konzept der Living Wages entstand im Zug der Globalisierungsdebatte, insbesondere durch das Engagement von Entwicklungsorganisationen und Gewerkschaften im Textilbereich. Dabei wurde deutlich, dass staatliche Mindestlöhne nicht genügten, um den Beschäftigten ein menschenwürdiges Leben zu sichern. Daraufhin begann – mit den betroffenen Arbeitenden und ihren Organisationen – eine breite Diskussion, was denn „existenzsichernd“ meint und was zu den Grundbedürfnissen zählt, die ein Lohn abdecken müsste.

„Die Erfahrungen haben gezeigt, ohne höhere Preise geht es nicht.“

Hannah Maidorn,
Fairtrade Deutschland

Als existenzsichernd gilt ein Lohn laut Fairtrade Deutschland „erst dann, wenn er nicht nur die Kosten für Grundbedürfnisse wie Lebensmittel, Wasser und Wohnen abdeckt, sondern auch Ausgaben für Bildung, medizinische Versorgung, Beförderungsmittel, Kleidung sowie Rücklagen für Notsituationen ermöglicht“. Basis für diesen Lohn muss eine reguläre Arbeitswoche ohne Überstunden oder Akkordarbeit sein. Das Konzept wurde auch auf die Einkommen von Kleinbauern übertragen (living income).

Es muss nicht nur, wie beim Lohn, die Grundbedürfnisse sichern, sondern auch die Unkosten des Betriebs decken und Investitionen ermöglichen, um ihn weiter zu entwickeln. Da Kleinbauern sich selbst versorgen und mehrere Einkommensquellen haben, ist es sehr viel schwieriger, ein existenzsicherndes Einkommen zu berechnen. Aber es geht.

Vor über zehn Jahren entwickelten die Soziologen Richard und Martha Anker ein Modell, um regional existenzsichernde Löhne (später auch Einkommen) in den Ländern des Südens zu berechnen – differenziert nach Land oder Stadt sowie verschiedenen Sektoren. Inzwischen entstanden zahlreiche Studien, die Living Wages und Incomes berechneten – und dabei zeigten, dass die jeweils geltenden staatlichen Mindestlöhne weit darunter lagen.

Zusammen mit dem Anker Research Institute haben Fairtrade International, Rainforest Alliance, ISEAL und andere wichtige Player im Bereich sozialer Standards die Living Wage Coalition gegründet und treiben das Thema voran. Inzwischen liegen für 44 Länder Berechnungen, Fallstudien oder Datensammlungen vor. Der Umsetzung von existenzsichernden Einkommen für Kleinbauern widmet sich die Living Income Community of Practice.

Große Konzerne gehören der Gemeinschaft ebenso an wie die Entwicklungsorganisationen Inkota und Oxfam. Betreut wird dieses Forum für Umsetzungswillige von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Fairer Handel alleine reicht nicht aus

Parallel zur Living Wage-Diskussion zeigten Studien, dass der Faire Handel zwar die Situation der zertifizierten Kleinbauern verbessert hatte, aber nicht in der Lage war, sie aus der Armut zu befreien. „Der Fairtrade-Mindestpreis und die -Prämie allein garantieren noch kein existenzsicherndes Einkommen“, räumt Fairtrade Deutschland auf seiner Webseite ein.

Als Konsequenz daraus beschloss Fairtrade International 2017 eine Strategie, um existenzsichernde Löhne und Einkommen zu erreichen. Die Organisation erhöhte zahlreiche Mindestpreise und legte im Dezember 2020 für den Bananensektor einen Basislohn für Plantagenarbeiter fest. Er trat im Juli 2021 in Kraft, beträgt mindestens 70 Prozent des regionalen Living Wage und soll schrittweise erhöht werden.

Für Kakao aus Westafrika und Kaffee aus Kolumbien und Indonesien hat Fairtrade International Referenzpreise ermittelt. Sie sollen einer durchschnittlichen Kleinbauernfamilie mit einer bestimmten Landgröße und einer realistischen Erntemenge ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen.

Diese Preise bilden die Basis für freiwillige Pilotprojekte mit interessierten Unternehmen. Eines davon war die Einführung einer Very Fair- Schokolade durch Rewe im Frühjahr 2021. Hannah Maidorn, Pressesprecherin von Fairtrade Deutschland wünscht sich mehr solcher Projekte, die auch gut evaluiert werden sollten. „Denn dann haben wir Daten, um zu zeigen, was die Produzenten und Produzentinnen brauchen und dass der Ansatz funktioniert.“

Diesen Weg geht auch der Ökoverband Naturland. Dessen 2010 entstandene Fair-Richtlinien geben vor, bei der Preisfindung „auch die Erhaltung der Existenzgrundlage der Erzeuger und Mitarbeiter im Blick“ zu haben. Dabei dienen die Fairtrade-Mindestpreise als untere Grenze. Naturland hat in Burundi zusammen mit 11.000 Kleinbauernfamilien einer Kaffee-Kooperative, der Universität Bujumbura, der Hochschule Rottenburg sowie der Weltpartner eG als Händler ein Living Income-Forschungsprojekt gestartet.

Da die Bauern nur sehr kleine Flächen bewirtschaften, sollen sie künftig durch ein Zusammenspiel von Agroforstsystem, Fairem Handel und vielfältigem Bio-Anbau für die Eigenversorgung und den lokalen Markt ein existenzsicherndes Haushaltseinkommen erwirtschaften. Denn auch der beste Kaffeepreis würde dies alleine nicht schaffen. „Ebenso wichtig ist es, die Produktivität und das Gesamteinkommen zu steigern, die Bauern zu weiteren lokalen unternehmerischen Aktivitäten zu motivieren und dafür auch Kleinkredite zur Verfügung zu stellen“, fasst Projektleiterin Christina Weber von Naturland Fair die bisherigen Ergebnisse zusammen.

Das Beispiel zeigt, dass höhere Preise oft nicht ausreichen, um die Zukunft von Kleinbauern zu sichern. Umgekehrt genügt es nicht, durch Beratung die Produktivität der Bauern zu erhöhen. Diesen Ansatz hatten über Jahre hinweg die großen Konzerne und Siegelorganisationen wie Utz verfolgt, etwa im Kakaosektor in Westafrika.

„Kein Produkt ist wirklich nachhaltig, wenn die Produzenten und Produzentinnen keine existenzsichernden Löhne oder Einkommen erzielen.“

Friedel Hütz-Adams,
Institut Südwind

„Die Erfahrungen haben gezeigt, ohne höhere Preise geht es nicht“, sagt Hannah Maidorn. Doch die sind im preisgetriebenen Wettbewerb der Konzerne kaum durchzusetzen. „Als Fairtrade International im Oktober 2019 die Mindestpreise für Kakao von 2.000 auf 2.400 US-Dollar pro Tonne erhöht hat, sind uns einige Handelspartner abgesprungen“, berichtet Maidorn. Deshalb setze die Organisation bei ihren (noch höheren) Referenzpreisen auf Leuchtturmprojekte und macht sie nicht verpflichtend für alle. „Denn wenn daraufhin der Markt einbricht, haben die Produzenten nichts davon“, erläutert Maidorn.

Das größte Hindernis auf dem Weg zu existenzsichernden Löhnen und Einkommen ist also der kapitalistische Wettbewerb. Damit würden die Unternehmen begründen, warum sie wie alle anderen nur Weltmarktpreise zahlen könnten, erläutert Friedel Hütz-Adams vom Institut Südwind: „An dieser Logik ist auch etwas dran, denn Unternehmen, die freiwillig deutlich mehr zahlen, drohen Pleite zu gehen“. Der einzige Ausweg sei deshalb die gesetzliche Verpflichtung für alle Unternehmen, in ihren Lieferketten Menschenrechte einzuhalten, sagt Hütz-Adams.

Lieferkettengesetz: Gleiche Regeln für alle

Denn existenzsichernde Löhne und Preise sind ein Menschenrecht. Der Druck der Zivilgesellschaft auf die Konzerne, in ihren Lieferketten die Menschenrechte zu achten, hat stark zugenommen. Das 2021 verabschiedete deutsche Lieferkettengesetz und der von der EU-Kommission vorgelegte Entwurf für eine Richtlinie über die Nachhaltigkeitspflichten von Unternehmen sind ein Ergebnis dieses Drucks.

Im deutschen Gesetz ist von „angemessenen Löhnen“ die Rede, die mindestens auf dem Niveau der jeweiligen Mindestlöhne liegen müssen. Die EU-Richtlinie nennt einen Lohn, der einen angemessenen Lebensstandard ermöglichen muss. Beide Regelwerke beziehen sich auf den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, dessen Definition einem Living Wage entspricht. Bei beiden fehlt jedoch ein existenzsicherndes Einkommen für Kleinbauern.

Zahlreiche Fairhandels- und Entwicklungsorganisationen sowie Unternehmen haben EU-Kommission, -Parlament und die -Mitgliedsstaaten aufgefordert, die Einkommen mit in die EU-Richtlinie aufzunehmen und die Definitionen auf keinen Fall aufzuweichen. Unterschrieben haben auch Nestlé, L‘Oreal, Unilever und Mondelez.

Denn auch die Konzerne wollen inzwischen gleiche Regeln für alle. Ein Beispiel dafür, dass es alleine nicht geht, ist der Vorstoß von Lidl im Jahr 2019, nur noch Fairtrade-Bananen zu verkaufen, Weil ihn die Mitbewerber mit Billigangeboten auskonterten und er deutlich Marktanteile verlor, machte der Discounter einen Rückzieher.

Tim Zahn, Referent für globale Lieferketten bei der Entwicklungsorganisation Oxfam wertet es deshalb als großen Fortschritt, „dass der Handel jetzt das Thema gemeinsam angeht und inzwischen eingesehen hat, dass höhere Preise zu zahlen sind“. Ihm missfällt, dass sich Edeka als der größte deutsche Händler nicht beteiligt und dass die Unternehmen sich bis 2025 sehr viel Zeit lassen, um das Thema für gerade mal zwei ihrer vielen Lieferketten zu bearbeiten. „Wir fragen uns, wann das insgesamt ausgerollt wird, auch auf andere Sortimente“, sagt Zahn.

Und wie sieht es in der Bio-Branche aus?

In die Diskussion um existenzsichernde Löhne und Einkommen ist in den letzten Jahren sichtbar Schwung gekommen. BioHandel fragte zahlreiche Bio-Importeure, ob sie bereits existenzsichernde Preise zahlen oder es einen Zeitplan gebe, dies umzusetzen. Auch wollten wir wissen, welche Berechnungsmethoden bekannt seien und mit welchen Organisationen sie bei diesem Thema zusammenarbeiten. Die Bilanz: 19 Anfragen, 10 Antworten. Zwei Unternehmen mit Projekten, zwei weitere, deren Antworten zeigen, dass sie sich intensiv mit dem Thema und unseren Fragen auseinandergesetzt haben.

Eosta: Der niederländische Frische-Importeur brachte Anfang 2020 Bio-Mangos aus Burkina Faso mit Preisaufschlag für einen „Lohn zum Leben“ auf den Markt. Es folgten Avocados aus Kenia und Maracuja aus Peru. Davon profitierten sowohl Kleinbauern als auch Arbeiter auf Farmen und in Packstationen. Das Unternehmen berechnet die Aufschläge selbst, da einschlägige Zahlen nicht vorlagen.

Tradin: Der niederländische Rohstoff-Importeur teilte mit: „Wir zahlen Bio-Prämien und gegebenenfalls Fairtrade-Prämien – aber wir wissen nicht, ob die über 300.000 meist kleinen Bauern, von denen wir Rohstoffe beziehen, ein existenzsicherndes Einkommen erzielen und wie hoch unser Anteil daran ist“. Um Antworten zu finden, arbeite man mit der Organisation Fairfood an existenzsichernden Einkommen für äthiopische Kaffeebauern und Kakaobauern in Sierra Leone.

Rapunzel: Das Unternehmen hat für seine Hand in Hand-Produkte das Ziel festgelegt, existenzsichernde Preise zu bezahlen. Dabei orientiert es sich an vorliegenden Studien und stellt eigene Berechnungen zusammen mit den Lieferanten an. Alle zwei Jahre wird in Audits die Entwicklung geprüft. Patentrezepte gebe es keine. „Wir denken, dass hier individuelle Lösungen je nach Lieferant und Land gefunden werden müssen.“ (Ein ausführliches Statement von Rapunzel zum Thema Living Wages lesen Sie hier)

Gepa: Das Fairhandelshaus hat für seine Handwerksprodukte Living Wage-Berechnungen durchgeführt und zahlt zumeist existenzsichernde Preise. „Aktuell sind wir dabei, Pilot-Projekte mit unseren Food-Handelspartnern zu planen, bei deren Berechnung wir uns vorrangig auf die Anker-Methoden stützen werden. Dazu sind wir im Gespräch mit der GIZ und Fairtrade International“, schreibt das Unternehmen. Da es im Kakaobereich an Daten fehlt, zahlt die Gepa derzeit einen Mindestpreis von 3.500 US-Dollar je Tonne.

Die anderen angefragten Unternehmen schickten allgemeine Stellungnahmen, verwiesen auf die persönlichen Beziehungen zu den Lieferanten und auf ihre Sozialstandards für den Einkauf. Sieben Firmen antworteten nicht auf die Anfragen. Das lässt den Schluss zu: Bei diesem Thema hat auch die Bio-Branche noch Luft nach oben.

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Kommentare

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Jan Dellwisch

Das Problem bei der Umsetzung geht doch damit los, dass ein solcher, existenzsichenderer Lohn ersteinmal für jede Region der Welt errechnet und definiert werden muss. Und das von einer neutralen Instanz und nicht von der Industrie-finanzierten NGO. Eine einzige Zahl für ein Land wie Brasilien oder Indien reicht da nicht aus. Das Einkommen (von Kleinbäuerinnen insbesondere) ergibt sich zudem nie nur aus einem einzigen Produkt, welches exportiert wird, sondern aus diversen Gütern. Wie weit lassen sich die Menschen denn eigentlich in ihre Bücher gucken? Ich fänd es etwas befremdlich wenn da nun jemand meine Einkommensverhältnisse sehen möchten. Dann geht es damit weiter, dass importierende Unternehmen ja nicht den einzelnen Bauern selbst auszahlen (zumal es häufig keine Bankkonten für jede Person gibt), sondern das gewisse Prämie über Höhe XY die Lieferkette entlanglaufen muss. Mit einer Auszahlung allein ist es dann auch nicht getan, denn das ganze muss ja dokumentiert werden: hat die Bäuerin ABC ihren rechtmäßigen Anteil des Betrags XY erhalten? Fairtrade hat da eventuell schon die richtigen Mechaniken: Da kann man sich ja drauf stützen, nur warum kaufen die Konsument:innen nicht jetzt schon mehr Fairtrade?
Weiter könnte man philisophieren, dass er/sie die Bäuerin jetzt mit dem Geld loszieht und ihrem Sohn/Tochter ein Schulbuch kauft: Das ist reine Utopie. In den Ländern des globalen Südens herrscht ein Patriachat, welches sich extremer zeigt als gar in Deutschland oder Katar: Die Herren des Hauses haben aber bestimmt nichts gegen existienzsichernde Löhne, denn sie würden final über das Geld verwalten und sichern sich den nächsten Gang in die lokale Kneipe: Prost!

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