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Edeka: Mehrweg-Dosen an den Frischetheken

Edeka testet gerade ein Mehrweg-System für Verpackungen an Frischetheken mit Wurst und Käse. Die Idee kam aus einer Edeka-Filiale in Lüneburg.
02.08.2018
Edeka testet gerade ein Mehrweg-System für Verpackungen an Frischetheken mit Wurst und Käse. Die Idee kam aus einer Edeka-Filiale in Lüneburg.

Edeka testet gerade ein Mehrweg-System für Verpackungen an Bedientheken für Wurst und Käse. Die Idee kam aus einer Edeka-Filiale in Lüneburg. Kauffrau Meike Bergmann setzt dort seit 2016 auf ihre "Frischeboxen". Auch andere Edeka-Kaufleute bieten vergleichbare Lösungen an.

Die Edeka-Zentrale und die[nbsp]internationale Natur- und Umweltschutzorganisation WWF arbeiten seit 2015 gemeinsam an Alternativen zu Einwegverpackungen im Einzelhandel. Sie haben jetzt das System der Lüneburger „Frischeboxen“ geprüft und für den systematischen Einsatz in den Edeka-Frischetheken optimiert.

Das Prinzip geht so: Kunden erhalten die Mehrwegdose zusammen mit seiner Ware an der Theke und bezahlt beides an der Kasse. Beim nächsten Besuch bringen sie ihre Dosen wieder mit, die über eine Sammelbox in den Mehrwegkreislauf gerät. Die gesammelten Dosen werden im Markt gereinigt und stehen dann zur kostenlosen Wiederverwendung an den Theken bereit.

Edeka-Markt in Büsum testet das Mehrweg-System an den Frischetheken

In einem Pilotmarkt in Büsum haben Kunden gerade die Möglichkeit, Lebensmittel an der Bedientheke mit Mehrwegdosen einzukaufen. Kaufmann Andreas Jensen: "Mich hat die Idee sofort überzeugt. Mehrweg statt Einweg, das ist der richtige Weg, um Verpackungsmüll zu vermeiden. Gerade wir Edeka-Kaufleute mit unseren Frischetheken können gemeinsam mit unseren Kunden hier viel bewirken."

Bei tegut können Kunden seit April verpackungsfrei einkaufen.

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