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Demeter-Molkerei: Schrozberg bekennt sich zum Bio-Fachhandel

Produkte der Molkerei Schrozberg soll es weiter nur im Naturkostfachhandel geben. Das gab Geschäftsführer Friedemann Vogt bekannt. Damit stellt er sich gegen die neue Marktstrategie des Demeter-Verbandes.
31.10.2016
Produkte der Molkerei Schrozberg soll es weiter nur im Naturkostfachhandel geben. Das gab Geschäftsführer Friedemann Vogt bekannt. Damit stellt er sich gegen die neue Marktstrategie des Demeter-Verbandes.

Produkte der Molkerei Schrozberg soll es weiterhin nur im Naturkostfachhandel geben. "Wir bekennen uns nach wie vor und ganz eindeutig zum Bio-Fachhandel als Vertriebskanal für unser komplettes Demeter-Sortiment“, kommentiert Geschäftsführer Friedemann Vogt die neu beschlossene Marktstrategie des Demeter e.V. Der Verband hatte am vergangenen Mittwoch beschlossen, den Vertrieb von Demeter-Produkten an qualitative Kriterien zu binden und sich dem konventionellen Lebensmitteleinzelhandels damit stärker zu öffnen.

„Wir halten fest an unseren bewährten Marktpartnern und werden uns darum bemühen, die bestehenden Partnerschaften noch weiter auszubauen und zu festigen“, so Vogt weiter. Die Molkerei Schrozberg erzielte laut eigenen Angaben in den vergangenen Jahren mit ihrer Marke "Schrozberger Milchbauern" und der Konzentration auf den Bio-Fachhandel jährliche Umsatzzuwächse im zweistelligen prozentualen Bereich. „Wir setzen auf ein organisches Wachstum in angemessener Geschwindigkeit, innerhalb der traditionellen Bio-Branche“, so Vogt.

Die Molkerei Schrozberg verarbeitet rund 23 Mio Liter Demetermilch jährlich. Jährlich bietet sie laut Vogt weltweit das größte Sortiment an Demeter-Produkten im Bereich weiße Frische an. Die Molkerei ist in Bauernhand und wird als Genossenschaft geführt. 90 Betriebe liefern die nach den strengen Demeter-Kriterien erzeugte Milch.

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