Biohandel

Wissen. Was die Branche bewegt

Julia Schumacher im Interview

Aufsteller, Infomaterial und Giveaways – Hilfe beim Engagement gegen Pestizide

Kundinnen und Kunden wollen ein positives Einkaufserlebnis. Das ist beim Thema Pestizide nicht einfach. Wie das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft Bio-Betrieben hilft, sich dennoch wirksam zu engagieren.

Was ist das Bündnis für enkeltaugliche Landwirtschaft und was macht es?

Wir verstehen uns als Aktionsbündnis. Unsere über 60 Mitglieder, vor allem Hersteller und Händler, sind hochmotiviert und wollen das Thema bei ihren Kunden platzieren. Als Bündnis bespielen wir andere Kanäle als die Mitglieder: Wir kümmern uns um soziale Medien, sind als Lobby aktiv, sprechen mit Politikern und vernetzen uns mit anderen Organisationen, die an dem Thema arbeiten.

Welche Erfahrungen habt ihr bisher mit Kampagnen im Bio-Fachhandel gemacht?

Die Kunden wollen ein positives Einkaufserlebnis, das ist mit dem Thema Pestizidbelastung gar nicht so einfach. Es braucht ein aktives Zugehen auf die Menschen. Wobei Bio-Kunden für das Thema schon sensibilisiert sind. Es hilft, den Menschen die Möglichkeit zu geben, selbst aktiv zu werden. Das Bedürfnis selbst etwas zu tun ist groß.

Warum sich Bio-Betriebe gegen Pestizide engagieren sollten – und wie sie davon profitieren können, lesen Sie hier.

Was bietet ihr den Händlern?

Es gibt POS-Material für die Präsentation, Aufklärungsmaterial, Thekenaufsteller mit Infos und Giveaways (Sticker). Wir liefern auch Material für Social-Media-Kanäle und haben als Infomaterial Faktenchecks zu diversen Pestizid-Märchen erarbeitet. Man muss Mitglied sein oder zumindest Verbündeten-Status haben, um diese Angebote nutzen zu können. Wir freuen uns über Anfragen.

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