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BMEL fördert Projekte zu regionalen Bio-Wertschöpfungsketten

Um das 30-Prozent-Ziel zu erreichen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter anderem Forschungsprojekte zu regionalen Bio-Wertschöpfungsketten. Skizzen können bis Ende April eingereicht werden.

21.01.2022 vonRedaktion

Um das 30-Prozent-Ziel zu erreichen, fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter anderem Forschungsprojekte zu regionalen Bio-Wertschöpfungsketten. Skizzen können bis Ende April eingereicht werden.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sucht innovative Forschungsvorhaben zu regionalen Bio-Wertschöpfungsketten. Gefördert werden unter anderem Forschungsprojekte, die sich mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Analyse, Bewertung und Transparenz von Bio-Wertschöpfungsketten
  • Nachfrage regionaler Produkte
  • Wissensvermittlung
  • Kapazitätsausbau

Regionale Bio-Wertschöpfungsketten könnten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und Ausweitung des ökologischen Landbaus leisten. Bei seiner Regierungserklärung Ende vergangener Woche sagte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir: „Wir haben uns darauf verständigt, 30 Prozent Ökolandbau bis 2030 zu erreichen, und zwar nicht nur in der Fläche, sondern auch im Supermarktregal.“ Hierzu werde er eine Strategie vorlegen.

Projektskizzen für regionale Bio-Wertschöpfungsketten können bis zum 29. April 2022, 12 Uhr bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung eingereicht werden. Das Projekt wird gefördert vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Zuwendungsempfänger können natürliche und juristische Personen mit Geschäftsbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland sowie Bundes- und Landesforschungsanstalten sein.

Die regionale Herkunft von Produkten ist laut dem Ernährungsreport, den das BMEL 2021 herausgegeben hat, ein wichtiges Kriterium für den Lebensmitteleinkauf. Immer mehr Verbraucher wünschen sich eine Nahrungsmittelproduktion, „in der die regionale Versorgung sowie der lokale und regionale Handel wieder mehr an Bedeutung gewinnen“, teilte das Ministerium mit. (kam)

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