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Bioland wählt erste Vertretung auf Kreisebene

Der Bio-Anbauverband will sich auf Kreisebene stärker vernetzen. Ein erster Schritt war die Kreisversammlung im Unterallgäu, bei der auch eine Kreissprecherin und ein Kreissprecher gewählt wurden.

Der Anbauverband Bioland hat in der vergangenen Woche seine erste Kreisversammlung im Unterallgäu abgehalten. Die Landwirtinnen und Landwirte wählten Carina Bichler-Scherwitz und Josef Friedl zu ihren ersten Kreissprechern.

Mit der neuen Vernetzung auf Kreisebene wird Bioland die agrarpolitischen Positionen direkt vor Ort vertreten und die Lokalpolitik bedienen können. „Wir wollen der erste Ansprechpartner für die politischen Belange des Biolandbaus auf Kreisebene werden. Vertretende des Ökolandbaus sollen hierfür flächendeckend aufgestellt werden“, so Friedl.

Es sollen Brücken gebaut werden, um die Biolandwirtschaft in der Gesellschaft und der Politik sichtbarer zu machen, teilt Bichler-Schwerwitz mit. „Wir möchten bei landwirtschaftlichen politischen Entscheidungen mit am Tisch sitzen.“ Dazu zähle auch die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und der Bio-Branche.

Die Bioland-Kreisversammlung findet künftig laut Satzung einmal jährlich statt. Die Kreissprecherinnen und Kreissprecher werden paritätisch gewählt. Die Vernetzung auf Kreisebene soll deutschlandweit im Verband ausgebaut werden. (kam)

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