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Was bringt eine Klingel an der Kasse?

Ist gerade keine Kundschaft im Laden, wird im Lager aufgeräumt oder etwas im Büro erledigt. Wenn unbemerkt doch jemand zahlen möchte oder eine Beratung möchte, gibt’s doch die Klingel. Aber ist das eine gute Lösung?

30.08.2021 vonBernd Schüßler

Ist gerade keine Kundschaft im Laden, wird im Lager aufgeräumt oder etwas im Büro erledigt. Wenn unbemerkt doch jemand zahlen möchte oder eine Beratung möchte, gibt’s doch die Klingel. Aber ist das eine gute Lösung?

Eigentlich könnte man ja meinen, dass es recht effizient sei, dass Kunden beim Wunsch nach Beratung oder zum Bezahlen einfach nach den Ladenmitarbeitern klingeln. Für den Umsatz ist das jedoch meist nicht förderlich.

Natürlich gibt es Kunden, die in den Laden kommen und genau wissen, was sie möchten. Die klingeln dann in der Regel auch an der Kasse oder an der Käsetheke.

Doch ein Großteil der Kaufentscheidungen wird spontan gefällt. Da gehen Kunden zum Bespiel an der Käsetheke vorbei und denken sich: „Ach, einen leckeren Käse, das wär‘ vielleicht eine Idee“. Wenn dann eine Verkäuferin hinter der Bedientheke steht, kaufen sie aus der Situation heraus. Doch extra klingeln, damit jemand kommen muss? Das wollen viele Kunden dann doch nicht.

Das lässt sich auf den gesamten Laden übertragen: Kunden, die kurz mal aus Interesse reinschauen und nicht wahrgenommen werden, gehen eher wieder. Das gilt besonders an Standorten, die auch von Laufkundschaft leben.

Beste Grüße aus Freiburg und eine schöne Woche

Bernd Schüßler

Bernd Schüßler

Nachhaltige Unternehmenskommunikation
Marketingagentur und Unternehmensberatung

Neumattenstraße 12
79102 Freiburg

Tel.: (0761) 20899838
www.berndschuessler.de

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