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Warum Ihre Laden-Webseite keine Plagiate enthalten sollte

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die das Google-Ranking einer Ladenwebseite massiv beeinträchtigen – oder potenzielle Kunden ins Abseits lotsen. Diese zwei Fallstricke sollten Ladnerinnen und Ladner vermeiden.

31.01.2022 vonBernd Schüßler

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die das Google-Ranking einer Ladenwebseite massiv beeinträchtigen – oder potenzielle Kunden ins Abseits lotsen. Diese zwei Fallstricke sollten Ladnerinnen und Ladner vermeiden.

Wer mit seiner Webseite möglichst weit oben in Google erscheinen will, muss nach den Regeln der Suchmaschinen spielen. Unter anderem auf diese beiden Dinge legt der Algorithmus besonderen Wert:

1. Schreiben Sie ausschließlich individuelle Texte auf Ihre Webseite

Es kann verlockend sein, schöne Sätze von der Webseite eines fremden Bioladens anderen Ende von Deutschland für die eigene Seite zu übernehmen. Allerdings: Google mag das gar nicht. Die Suchmaschine registriert, wer als erstes die entsprechenden Inhalte auf seiner Webseite hatte und straft den Plagiator unter Umständen wegen sogenanntem „Duplicate Content“ ab.

Die Folge: Sobald der Google-Crawler das entdeckt, verschlechtert sich das Ranking der Webseite. Das kann Ihnen auch passieren, wenn Sie – durchaus mit deren Zustimmung – längere Texte von Herstellern übernehmen. Google möchte seinen Nutzern individuelle Inhalte zeigen und bevorzugt entsprechende Webseiten.

2. Entfernen Sie Datenmüll aus dem Netz

Eine neue Webseite kann – zumindest auf den ersten Blick – recht schnell selbst erstellt werden und dann auch erstmal recht gut aussehen. Doch damit sich die Seite langfristig gut im Netz schlägt, kommt es auf viele Details an. Ein wichtiger dabei sind die Menüpunkte.

Wenn von Ihrem Bioladen in der Vergangenheit bereits einmal eine Webseite online war, hatte diese womöglich andere Unterseiten. Und diese Unterseiten sind eventuell noch in den Suchergebnissen gelistet. Bis Google die alten Ergebnisse von sich aus entfernt, kann es sehr lange dauern, vielleicht passiert es auch gar nicht.

Sie müssen daher überprüfen, welche Unterseiten bei Google registriert sind und diejenigen, die es nicht mehr gibt oder die inzwischen eine andere URL-Bezeichnung haben, über die „Search Console“ an Google melden und den Antrag stellen, diese aus dem Suchindex zu entfernen. Sonst klicken potenzielle Kunden auf einen Link zu Ihrem Bioladen in den Google-Suchergebnissen und es heißt dann auf Ihrer Webseite „Diese Seite ist nicht verfügbar“. Das lässt sich mit vergleichsweise wenig Aufwand wie oben geschildert leicht vermeiden.

Bernd Schüßler

Nachhaltige Unternehmenskommunikation
Marketingagentur und Unternehmensberatung

Neumattenstraße 12
79102 Freiburg

Tel.: (0761) 20899838
www.berndschuessler.de

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