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Steuer & Recht

Ein E-Bike als Gehaltserhöhung

Sie planen eine Gehaltserhöhung und möchten gleichzeitig die E-Mobilität Ihrer Mitarbeiter fördern? Dann ist ein E-Bike als Gehaltserhöhung optimal.

07.06.2019 vonPrisca Wende

Da der Gesetzgeber die E-Mobilität fördern möchte, ist nun seit 1. Januar 2019 die Überlassung eines E-Bikes zusätzlich (!) zum bisherigen Lohn stark begünstigt. Übernimmt der Arbeitgeber alle Kosten für das Firmenfahrrad, so ist die private Nutzung des Arbeitnehmers komplett steuer- und sozialversicherungsfrei.

Vorteile für Arbeitnehmer:

  • Der Arbeitnehmer kann ab sofort ein E-Bike nutzen, welches er sich unter normalen Umständen eventuell nicht leisten könnte.
  • Mit Ablauf von 36 Monaten bietet der Fahrradleasinggeber in der Regel den Mitarbeitern an, das Fahrrad im Wert von rund 2.500 Euro für einen Wert von 425 Euro der Anschaffungskosten zu erwerben.
  • Im Vergleich zu einer Gehaltserhöhung spart sich der Arbeitnehmer auf die Raten die Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge.

Vorteile für Arbeitgeber:

  • Motivierte Arbeitnehmer
  • Statt mit dem Auto kommen die Mitarbeiter mit dem Rad: verbesserte Parkplatzsituation und CO2-Bilanzwerte
  • Fahrradladestationen können sowohl Kunden als auch Mitarbeitern werbewirksam zur Verfügung gestellt werden.

Was kostet Sie das?

Beispiel: Statt einer Gehaltserhöhung von 70 Euro im Monat leasen Sie über einen Anbieter ein E-Jobrad mit einem Anschaffungswert von 2.500 Euro brutto. Da die monatliche Leasingrate unter den 70 Euro liegt, gilt das Fahrrad komplett als arbeitgeberfinanziert.

Diese Kostenübernahme ist für den Arbeitnehmer komplett steuer- und sozialversicherungsfrei.

Prisca Wende

Steuerberaterin
www.moertl-wende.de

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