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Bonusprogramm

Auch kleinere Betriebe können Ökobonus-Partner werden

Mit einem neuen Angebot richtet sich Ökobonus inzwischen auch an kleinere Betriebe. Unter anderem sollen so Kunden von inhabergeführten Bioläden die Möglichkeit bekommen, über das nachhaltige Bonusprogramm Punkte zu sammeln.

Bislang haben vor allem größere Unternehmen wie Bio-Filialisten das nachhaltige Kundenbindungsprogramm Ökobonus im Einsatz. Inzwischen gibt es auch ein Angebot für kleinere Betriebe. Mit der sogenannten „Basisbetreuung“ tritt Ökobonus nun auch an einzelne Bioläden heran. Je nach Unternehmensgröße seien unterschiedliche Umsetzungsmöglichkeiten sinnvoll, teilt Ökobonus mit.

Kunden der teilnehmenden Unternehmen können über die Ökobonus-App Punkte, sogenannte „bees“, beim Einkauf sammeln. Für jeden Euro Umsatz wird ein „bee“ gutgeschrieben, die entweder im eigenen Markt oder bei den teilnehmenden Partnern eingelöst oder für ausgewählte Projekte gespendet werden können.

Die Oekobonus-Genossenschaft wurde 2018 von Superbiomarkt, Ebl Naturkost, Bio Hotels, dem Öko-Versandhändler Waschbär und der GLS Bank gegründet. Später schlossen sich Rinklin Naturkost, die Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft Landwege und die Basic AG an.

Im Fokus des Programms stehen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Alle teilnehmenden Unternehmen müssen 100 Prozent ökologisch wirtschaften. Dabei wählt Oekobonus nur Partner aus, die über die Bio-Zertifizierung hinaus engagiert sind. Seit 2022 ist auch der bio verlag, in dem BioHandel erscheint, Mitglied der Genossenschaft. (kam)

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