Ökotest hat 21 Erdbeerchips-Tütchen ins Labor geschickt, davon 14 in Bio-Qualität. Der Einkaufspreis lag zwischen 1,20 bis 2,99 Euro pro 12 Gramm. Untersucht wurden die Proben unter anderem auf 500 verschiedene Pestizide, Schwermetalle wie Blei und Cadium und auf den Zuckergehalt.
Fünf Bio-Produkte schneiden gut ab
Als „sehr gut“ wurde keines der Produkte bewertet. Die Bio-Erdbeerchips von fünf Herstellern schnitten gut ab (darunter Edeka, Kaufland, Lidl), acht befriedigend (darunter Alnatura, DM, Dennree, Erdbär, Aldi). Die Genuss Plus Kids Fruchtchips von Rossmann stuft Ökotest wegen Nachweisen zweier Pestizide und Spuren von Blei und Cadium als ungenügend ein.
34 Pestizidspuren in Chips aus China
Der Höchstwert von 34 Pestizidspuren wurde in den gefriergetrockneten Erdbeerscheiben von Koro festgestellt.
Das Fazit von Ökotest lautet: Die getrockneten Erdbeeren beinhalten bis zu 60 Prozent Zucker und zum Teil mehr als auf mancher Packung deklariert. Dabei handelt es sich zwar um Frucht-, nicht um zugesetzten Zucker, dennoch sollten Erdbeerchips wie eine Süßigkeit verzehrt werden. Als gesunder Snack für Kinder können sie nicht dienen.
Zudem sind die Erdbeeren für die Chips im Test weit gereist: China, Ägypten, Türkei – keiner der Hersteller verarbeitet Früchte aus deutschem Anbau.
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